| 146 | |  Name: | GLÜCK
(vanessaglück@engelchen.de)
| | Datum: | Di 07 Sep 2010 17:21:44 CEST | | Betreff: | nichts ist es wert ein baby fliegen zu lassen | | | als ich wusste vor C.a 2 wochen das ich schwanger bin wusste ich mein glück nicht zu greifen den ich und mein mann versuchten es seit 2 jahren endlos vergebens. dann lerne ich jemanden kennen er brachte mich zum lachen und zum strahlen eines abends dan passierte es ich und er hatten uns geliebt. Ich dachte mir nur wie lieb und zärtlich ist aber..... ich dachte nicht an meinen mann der zuhause auf mich wartete so hatte ich nun das glück und das pech gefunden und das wünschte ich keinen menschen den das was erst schön und lieb war wurde anderst eine Woche später dan stelle sich herraus das ich schwanger bin! ich wusste nicht wie ich es sagen sollte meinen mann den er wünschte sich so sehr eins aber ich wusste das es nicht von ihm sein kan aber ich konnte es nicht übers herz bringen! den ich liebe ihn! So beschloss ich es den anderen man zu sagen der war nicht begeistert hielt mir viele schlimme dinge vor. aber ich konnte nicht ich will es behalten so begann ich mich wieder nachhause um es ihm zu sagen die liebe meines lebens aber dan der nächste schock seine mutter starb!!!!! ich konnte ihm das nicht auch noch sagen wollte erst abwarten aber dan fand er den schwangerschaftstest und er war glücklich er fergas einfach alles was geschehen war und freute sich von diesen tag an konnte ich nicht mehr schlaffen den das einzigste was ich dachte war nur, das ich diesen mann sehr verletzt habe und das ich es nicht behalten kann so musste ich dringends nachdenken was ich nun tun müsste auf einmal gab mir meine beste freundin diese Adresse ich habe also gelesen und sehe wie sehr man darunter leidet also nahm ich allen mut zusammen und sagte es ihm er war nicht sehr begeistert aber er freute sich das er ein baby mit mir hat ich will nur ausdrücken damit kein MANN IST ES SO ERNST WIE ES SCHEINT ES GIBT IMMER EINE ANDRE MÖGLICHKEIT ALS ABTREIBEN ICH SEHE WIE MENSCHEN DARUNTER LEIDEN UND DAS TUT MIA AUCH WEH ABER KEIN MENSCH MUSS SO WEIT GEHEN UND SEINEN SCHATZ ODER ENGEL FREI LASSEN DEN UMSONST WIRD MAN NICHT SCHWANGER DAS IS DAS LEISE GLÜCK DAS MAN MIT NICHTS AUF DER WELT ANDERSTWO WIEDER FINDEN KANN ich bedanke mich bei allen lesern und leserinnen eure steffi | | | | | |
| 145 | |  Name: | ganzalleine
(ganzallein@yahoo.de)
| | Datum: | So 05 Sep 2010 09:32:17 CEST | | Betreff: | Was ist das für eine Gesellschaft...... | | | ....in der es "einfacher" ist, die Kinder zu töten, als Bedingungen zu schaffen, damit auch Mütter allein mit ihren Kindern ein menschenwürdiges Leben führen können (wenn schon der Mann sich seiner Verantwortung entzieht).
Ich selbst hatte vor einigen Jahren eine "Abtreibung", habe ein Jahr später geheiratet (nicht den Vater). Als ich von ihm schwanger war, hat auch dieser sich aus dem Staub gemacht. Also hat sich das Schwangersein und Verlassenwerden innerhalb von 1,5 Jahren zweimal bei mir abgespielt. Während ich bei der ersten Schwangerschaft blitzschnell mit Abtreibung reagiert habe (in der 6. Woche), habe ich mich beim zweiten Schwangersein und Verlassenwerden für eine Woche ins Bett gelegt, ausgeruht und mich in aller Konsequenz FÜR das Kind entschieden.
Beim ersten Mal wusste mein Freund von meinem Kinderwunsch, er hat genau gesehen, wie ich nach Kindern geschaut habe und er sagte dann: "Du wirst auch bald eins haben." Also haben wir nicht mehr verhütet. Als ich ihn zu mir bat und ihm eröffnete, dass ich schwanger bin, lachte er und sagte "Oh, ich bin stark, was?" stand auf, sagte, es gebe auch für "meine Situation" eine "Lösung" - und ging.
Ich machte ganz alleine einen Termin bei Pro Familia und in der Klinik, ging ganz alleine da hin, zahlte natürlich selbst und ganz alleine, nahm ganz alleine die Tablette, die nicht wirkte, sodass eine Vollnarkose nötig wurde, stand nach der Vollnarkose ganz alleine auf und ging ganz alleine nach Hause. Bis heute muss ich ganz alleine damit klarkommen. Eine Mitarbeiterin der Telefonseelsorge sagte einmal zu mir, ich sollte mal nach meinem eigenen Anteil bei der Geschichte suchen. Das brauche ich nicht. Das weisss ich schon lange, GANZ ALLEINE. Ich habe vertraut. War das so falsch?
Heute bin ich eine stolze Mama mit einem tollen Kind, aber im Grunde hätte ich mir vielleicht diese erste Erfahrung sparen können. Allerdings wusste ich damals in meinem ersten Schock nicht, wie stark ich tatsächlich bin. Für ihr Kind kann eine Mutter Berge versetzen. Ob ich allerdings jemals wieder einem Mann vertrauen kann, das weiss ich nicht....
Ich bin erschüttert, wenn ich hier lese, dass Familienmitglieder eher bereit sind, eine Schwangere zur Abtreibung zu begleiten, als eine konstruktive Lösung zu finden.
Im ersten Moment fühlt eine Frau sich überfordert und allein mit der Situation, aber ich möchte das Kind, das ich inzwischen bekommen habe, keine Sekunde missen.
Im Moment bin ich wieder traurig, denn mein erstes Kind hätte in dieser Zeit die ersten Tage in der Grundschule..... Das Kind, das ich nicht bekommen habe, vermisse ich sehr!
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| 144 | |  Name: | Anonym
(system_fehler@live.de)
| | Datum: | Mo 26 Jul 2010 02:31:51 CEST | | Betreff: | 19.7.2010 | | | Hallo ich hab mir hier einiges durch gelesen. Auch ich hatte einen abbruch vor kurzem am 19.7.2010 lies ich meinen engel gehen. Es war keine leichte entscheidung von anfang an, doch manchmal lassen die umstände es nicht zu. Ich bin 20 jahre alt und habe mit 18 schon eine kleine wunderbare Tochter bekommen. ich musste damals meine ausbildung abbrechen weil ich im Rettungsdienst gearbeitet habe und es mir nicht zugemutete habe schwanger diesen Job zu machen. Die beziehung zwischen mir und ihrem Vater hielt auch nicht lange an, im 4ten monat der schwangerschaft hatten wir uns getrennt und ich stand quasi mit der kleine alleine da, hätte ich meine eltern nicht gehabt. Am anfang kümmerte er sich garnicht um die kleine, unsere verhältnis war nicht gerade das beste gewesen und auch seine "vvergangenheit" holte ihn immer wieder ein. Mein leben kam mir damals lange wie ein scherbenhaufen vor, 18 jahre alt allein erziehend, keine arbeit ich fühlt mich als hätte ich mein leben weg geworfen aber auf meine Kleine hätte ich niemals verzichten wollen, sie war nicht der Grund dafür das es mir so schlecht ging sondern eher der Pohl der mir immer wieder kraft gegegeben hat wenn wieder mal eine absage wegen ausbildung ins haus flatterte. Mein leben kam langsam wieder in schwung, ich joppte nebebei bei einer bekannten meiner Mutter als babysitterin während sie arbeiten war also hatte ich auch etwas geld, ich bekam eine zusage für eine ausbildung im nächsten jahr ich war einfach happy endlich hatte ich wieder eine perpektive und der vater meiner kleinen wurde endlich etwas vernüftiger und kümmerte sich super um sie, er hat sich sogar richtig mühe gegeben hätte ich nie gedacht. ich war nicht mehr gefrustete im gegenteil ich war eine 19 jährige allein erzziehende Mami die Glücklich war. Und dann kam ein Tag der alles verändert hat. Der vater meiner kleinen kam zu mir nachts um 1:30 uhr ( eigentlich hatte er die kleine gehabt aber er hat sie bei seinen eltern abgegeben ) er meinte er müsse mit mir reden und brachte auch was zu trinken mit, wir sprachen uns endlich einmal aus, denn das hatten wir nie getan, wir haben uns im böse getrennt und uns auch bis zur geburt der kleine nichts zu sagen gehabt. Er sagte er wolle es nochmal versuchen, wir als richtige kleine familie.. alles kam hoch indem moment, und in meiner fantasie malte ich es mir schon aus aber das kam das berühmte ABER.. er sagte ich muss auf ihn warten 1 jahr 9 monate ich fragte wieso und er sagte mir seine bewährung wurde wiederrufen er musste in gefägnis. Es war wie ein schlag, gerade jetzt? die kleine hängt so an ihrem Papa, wie soll ich ihr das erklärenw enne r nicht mehr da ist und dannn so lange? wenn er wieder in freiheit ist, ist sie 3 jahre und 4 monate. Es war echt ein schock. Und dann passierte etwas er nahm mich ind enn arm und küsste mich und wie es weiter ging kann man sich denken. Es war ein Gott verdammter fehler und ich war so etwas von NAIV. Ich würde es gerne auf die Flasche Vodka schieben, aber das wäre eine blllige ausrede. 3 tage später tratt er seine haftstrafe an. Und 4 wochen später erfuhr ich das ich schwanger bin. Ich wusste weder ein noch aus, ich weiss wie schwer es ist ein Kind alleine "groß" zu bekommen aber dann gleich 2? Mein leben verlief gerade in die richtige richtung und dann wieder alles von vorne? Es gab momente da dachte ich ich könnte es schaffen und dann gab es momente in dennen ich wusste es war unmöglich. Ich kann keine 2 kinder alleine und von harz 4 groß bringen. Ich war so im zwiespalt und fühlte mich so alleine weil niemand verstand meine sorgen ängste, im gegenteil es wendeten sich sogar welche von mir ab. Im herzen wollte ich dieses Kind, jedesmal wenn ich meine kleine angeschaut habe mit ihren großen blauen augen aber die situation wollte es nicht. Ich hab mein eigenes Kind getötet in der 11 ssw. Mein vater begleitete mich zum termin, ich hätte weg laufen sollen als ich in diesem warte zimmer sass. Ich hätte von diesem stuhl hüpfen müssen und sagen sollen ich will es nicht, ich will meinen engel behalten, doch ich tat es nicht. Und jetzt ist er weg :( und das alleine habe ich zu verantworten. Als ich aus der narkose aufwachte war das erste was ich sagte "ich wollte es dem Baby nicht antun" und die schwester nahm mich in denn arm, einfach so. Als wüsste sie wie sehr ich mit mir gekämpft hätte. Sie sagten mir es wäre ein Junge geworden, ich wollte es wissen, ich hab dieses Kind um sein Leben betrogen, ich will es nicht noch um meine Liebe betrügen ich hab ihn Nick genannt damit er wenigsten einen Namen hat wenn er schon kein leben haben durfte. Ich hab auch meine Tochter um ihr Brüderchen betrogen sie wäre sicher eine tolle große schwester gewesen und hätten sicher viel spaß gehabt. Nick mein Engel, verzeih mir bitte was ich dir angetan habe, ich werde nie aufhören an dich zu denken. ich hab nicht ein Kind ich habe Zwei auch wenn das eine nur in meinem herzen für immer leben wird. Und alle die anderen die, die selbe entscheidung wie ich getroffen haben, wir haben alle kleine engelchen dort oben die sicher miteinader spielen sie sind sicher an einem wunderbaren ort schöner als man ihn sich ausmalen kann. | | | | | |
| 143 | |  Name: | Ich
(anonym@web.de)
| | Datum: | Do 22 Jul 2010 11:13:32 CEST | | Betreff: | Für meine Engel | | | An meine zwei Engel, die jetzt im Himmel wohnen
Alles fing Ende Januar an. Da hab ich mit eurem Papa wieder einmal geschlafen ohne zu verhüten. Bei meinem ersten Engel habe ich es wirklich drauf angelegt. Ich fands irgendwo eine Liebeserklärung als eurer Papa mir damals sagte er möchte Kinder mit mir. Naiv wie ich manchmal noch bin, dachte ich mir, naja es wird schon nichts passieren.
Im Februar war es dann so weit-ich bekam zum ersten Mal meine Tage nicht da wo ich sie eigentlich erwartet habe. Zwei meiner Mitschülerinnen haben mich darauf aufmerksam gemacht und nur deswegen bin ich gleich am nächsten Tag zum Frauenarzt. Da kam es dann wie es kommen musste....ich war schwanger!
Ich konnte es gar nicht fassen, erst drauf angelegt und dann doch voller Panik. Aber meine Ängste rührten daher, weil eure Oma und euer Opa davon null begeistert waren. Und das wusste ich von Anfang an. Euer Papa hat seit Jahren keine Arbeit und kümmert sich auch nicht um eine. Ich bin noch in Ausbildung....Wie also sollten wir dir alles geben können was du verdienst?
Ich liebte zu diesem Zeitpunkt euren Papa noch sehr!!
Ich war jeden Abend am weinen, weil ich nicht wusste was ich mit dir machen soll. Euer Papa hat es nicht verstanden, den er freute sich auf dich, auf das erste Kind mit mir zusammen. Ihm war das alles nich so wichtig, dass wir ja nur von Harz 4 leben würde und Kindergeld.... Er kommt ja damit auch schon seit Jahren aus.
Ich wollte dich auch haben, mein Engel, du bist mein Kind und ich liebe dich! Aber ich war mir der Konzequenzen durchaus bewusst. Von euren Großeltern hätte ich keine Unterstützung erwarten können, sie haben genug mit sich selber zu tun. Und ich wollte mit euch nicht am Existenzminimum leben! Ich möchte euch alles ermöglichen können!
Von dessen geleitet entschied ich dann doch mit eurem Papa nach Frankfurt/ Oder zu der Ärztin zu fahren, wo ich den Abtreibungstermin mittels Tabletten hatte.
Ich war danach eine Woche krank geschrieben, Zeit zum trauern blieb mit jedoch keine. Ich war am Ende meiner Ausbildung, hatte mich für ein Praktikum in einer Kita entschieden, musste arbeiten fahren und in die Schule musste ich nach der Woche auch noch....
Ich verdrängte alles was passiert ist und wir lebten normal weiter. Euer Papa und ich liebten uns sehr, deswegen waren die zwei Wochen Schonfrist hart für uns. Kurz nachdem die Zeit um war schliefen wir wieder miteinander, wieder ohne richtigen Schutz.....Ich nahm zwar die Pille, aber irgendwo wusste ich das sie nicht wirkt....
Ich hätte nie damit gerechnet, aber ungefähr 4 Wochen nach der Abtreibung, konnte ich schon wieder schwanger werden-und wurde es prompt wieder......
Mit dir, meinem zweiten Engel.
Leider jedoch hatte ich immer mehr Streit mit eurem Papa, wir wurden uns immer mehr fremd....
An einem Wochenende im Mai hat euer Papa dann Schluß gemacht. Da hatte ich dich schon lange in meinem Bauch, wusste es aber selber noch nicht.
Ich habe deine ganzen Anzeichen nicht gemerkt, oder vielleicht bewusst verdrängt-ich weiß es nicht.
Letzen Donnerstag ( 24.06.10) hatte ich einen Termin beim Frauenarzt. Ich sagte ihm ich habe seit 3 Monaten keine Regel mehr bekommen. Er schaute mich daraufhin nur komisch an und sagte wir machen mal Ultraschall.
Nichts ahnend, was passieren könnte, sagte er ich sei wieder schwanger. Ich wusste nicht wie mir geschieht.
Ich habe es diesmal eurem Papa verschwiegen, ich hätte nicht gewusst wie ich es ihm hätte sagen können, denn schon bei der ersten Abtreibung verstand er meinen Entschluss nicht. Wie sollte er das jetz verstehen??
Ich war ja mittlerweile ohne euren Papa, hatte eine neue Wohnung, fange im August meine zweite Ausbildung an.....wie sollte ich dich da ,,rein quetschen``??
Meine Engel es tut mir so unendlich leid was ich euch angetan habe!! Ihr habt euch in mein Leben ,,gedrängelt`` und ich habe euch nicht mit offenen Armen empfangen. Es tut mir so leid!!!!!
Diesen Mittwoch ( 30.06.10) fuhr mich eure Oma früh ins Krankenhaus und um acht Uhr ging es los. Ich weinte.....
Ich habe zwar nichts gemerkt, aber ich weiß ich habe dir unendlich weh getan! Du musstest so leiden mein Engel. :(
Ich hoffe ihr werdet mir meine Entscheidung verzeihen!
Heute ( 02.07.10) vermisse ich euch BEIDE mehr denn je! Ihr fehlt mir so. Es war so schön euch im Bauch zu haben, zu wissen in mir wächst etwas.
Ich weiß das ich euch immer lieben werde, ihr werdet immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben und ich werde euch nie vergessen! Ihr seit doch meine Kinder!
Ich hoffe ich kann später noch Kinder bekommen, und dann werde ich diesem Kind all meine Liebe geben-wie ich sie euch auch gegeben hätte!!!!!
Ich hoffe euch geht es gut, vielleicht sogar besser, da wo ihr jetzt seit.
Ich werde jeden Tag an euch denken!! Ich liebe euch meine Kinder!
In ewiger liebe eure Mama
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| 142 | |  Name: | Rahel e.V.
(info@rahel-ev.de)
| | Datum: | Di 20 Jul 2010 21:46:15 CEST | | Betreff: | Viele Glück | | | Hallo Katya, Du schreibst so gefühlvoll - ich glaube - du hast Muttersein in kurzer Zeit im Griff.
Viele Grüße Rahel | | | | | |
| 141 | |  Name: | Katya
(@Lucythecatxx@gmx.de)
| | Datum: | Di 20 Jul 2010 16:25:55 CEST | | Betreff: | Schwanger...gemischte Gefühle | | | Hallo ihr lieben, ich bin in der 10ten woche schwanger...und obwohl ich mich schon für das kind entschieden hab kommen mir trotzdem noch zweifel auf...Beim letzten Arztbesuch hatte ich vor abzutreiben...aber als ich mein kleines Kind auf dem Monitor gesehn habe und das Herz klopfte...konnte ich nicht...Als ich mit meinem Arzt drüber sprach meinte er ich könne sofort zu einem anderen arzt und mir einen SCHEIN holen für die Abtreibung...Das finde ich sehr merkwürdig das das schnell gehen kann.
Mein Freund freut sich auf das Kind und hat sich auch immer eins gewünscht aber ich merke das er irgendwie nicht wirklich reif dafür ist. Er verdient auch sehr gut...aber ich will niemals von einem Mann abhängig sein das war ich noch nie. Momentan mache ich eine Ausbildung zur Musicaldarstellerin ..natürlich kann ich diese ausbildung nicht weiter machen. Ich hatte immer soviele Träume und an eine Familie nie gedacht... Und ich komme auch aus einer kaputten Familie...als Vergewaltigungsopfer und dieses Drama wiederholte sich auch bei meiner Cousine. Ich habe nie erlebt wie es ist eine Familie zu haben... und ich habe Angst das ich meinem Kind das auch nicht geben kann ... ich denke auch darüber nach wie es wäre wenn meinem Kind soetwas passieren könnte...damit könnte ich nicht leben... Ich weiss das ist ne Seite für Frauen die Abgetrieben haben...aber ich mache mir auch gedanken was wäre wenn?!
Liebe Grüße, Katja
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| 140 | |  Name: | C.H._22
(anonym@web.de)
| | Datum: | Mo 19 Jul 2010 03:16:22 CEST | | Betreff: | An meinen Freund,meine Eltern und meine Kleine die in Gedanken immer bei uns ist.... | | | ich möchte nicht viel schreiben-nur das wichtigste für die wichtigesten menschen in meinem Leben... zuerst an den für mich tollsten Freund den man sich wünschen könnte....du hast mir in der schweren Zeit die kraft gegeben die mir selbst gefehlt hat,hast mich aufgebaut obwohl du selbst oft nicht wusstest was "richtig" oder "falsch" ist,hast immer bedingungslos zu mir gehalten auch wenn ich in der Zeit oft nicht fair zu dir war und dir oft danach Vorwürfe gemacht habe bzw immer noch mache-was mir sehr leid tut,du hast mir das gefühl gegeben,dass ich-egal wie ich mich entscheide-mit meiner entscheidung nicht alleine bin sondern das du immer hinter mir stehen wirst und meine entscheidung akzeptierst,du hast jedes mal danach mit mir zsammen geweint wenn ich geweint habe,du redest immer wieder mit mir über unser Kleines ohne mir das gefühl zu geben ,dass ich dich damit "nerven" könnte.jetzt 3 monate danach gibst du mir jeden tag das gefühl das du mich jeden tag noch ein bisschen mehr liebst als davor....und das obwohl du mich davor schon über alles geliebt hast.du gibst mir das gefühl nicht alleine zu sein mit meinen gefühlen,mit meiner trauer,meiner wut.du gibst mir einfach das was ich brauche...deine zuneigung,deine nähe,deine wärme,deine aufmunternden worte.Du schenkst mir immer wieder den Glauben an die Tatsache das unsere Zeit für ein Kind wieder kommen wird und das du nie unser Kleines vergessen wirst sondern es immer in deinem herzen und deinen Gedanken bei dir tragen wirst.Du bist der größte schatz den ich mir wünschen könnte und ich danke dir von ganzem herzen,dass du all das mit mir durchgestanden hast bzw immer noch durchstehst.Unsere Liebe ist an all dem gewachsen -ich liebe dich!! An meine Eltern,die mich in dieser schweren zeit auch immer unterstützt haben,die mir immer wieder Mut zugesprochen haben.Und auch wenn sie mir meine Entscheidung nicht abnehmen konnten mir das Gefühl gaben mit meiner ENtscheidung nicht alleine da zu stehen.Danke,dass ihr diesen Tag mit mir verbracht habt,mich in den Arm genommen habt,mich getrötest habt.Danke dir Papa,für meine Lieblingskekse die du mir extra in der Stadt in der kurzen Zeit gesucht hast,danke dafür,dass du an diesem Tag heim gefahren bist und bei mir gewartet hast-obwohl es dir selbst nicht gut ging.Danke dir Mama,dass auch du den ganzen Tag mit mir gewartet hast und das obwohl du noch hin und her fahren musstest.Danke,dass du nicht gegangen bist bevor du nicht wusstest,dass ich"schlafe" und danke dafür,dass du mich in meiner entscheidung bekräftigt hast und mir gesagt hast,dass egal wie ich mich enscheide du immer für mich da bist-da auch dir danke Papa.Obwohl ich in der Vergangenheit viel "unsinn" gemacht habe hat mir diese Zeit mal wieder gezeigt,was für tolle Eltern ich habe und wie stolz ich auf euch sein kann.Diese Zeit hat mir gezeigt,dass ich weiß,dass ich mich immer auf euch verlassen kann,dass ihr mir immer den Rücken stärken werdet. Und zu guter letzt-was aber nicht heißt weniger wichtig-in gedenken an meine kleine Michelle . 10 Wochen warst du bei mir,zwar nicht persönlich vor mir ,aber dafür viel intensiver in meinem Herzen und in meinen Gedanken. Nur weil du in 4 Monaten nicht bei mir sein kannst,heißt das nicht,dass ich dich bis dahin vergessen werde-ganz im gegenteil-ich trage dich jeden Tag bei mir und das mein leben lang.du bist und bleibst meine kleine und jeden mal wenn ich dein "bild" anschaue weine ich -aus trauer -aber mit der Hoffnung,dass es dir da wo du jetzt bist gut geht und in der hoffnung ,dass du mich verstehen und mir verzeihen kannst,denn auch jetzt liebe ich dich von ganzem herzen und die erinnerungen an dich werden mir niemand nehmen können. und ich weiß,dass dein papa dich auch vermisst aber immr an dich denkt und das die "zeit mit dir" ihn und mich noch viel enger aneinander gebunden hat-denn die erfahrung mit dir wird uns ewig bleiben-möge sie auch kein "schönes" ende gehabt haben so bleibst du für immer ein Teil von uns-du wirst uns jeden tag begleiten-unsere kleine michelle.Und nur weil dein papa und ich uns hin und wieder "wegen dir" streiten bedeutet das nicht,dass es deine Schuld ist-es ist nur weil du uns beiden fehlst und wir manchmal nicht wissen wohin mit unserer trauer,unserem Zorn,unseren Gefühlen-doch ich kann dir versichern,dass dies nie lange anhält ,da wir schnell merken,dass es unsinnig ist uns "deswegen" zu streiten und dann kümmert sich dein Papa ganz wunderbar um mich und tröstest mich wenn es mir schlecht geht-glaub mir meine Kleine er wäre ein ganz wundervoller Vater gewesen und liebt dich genauso wie ich.ich liebe dich!
Eine persönliche widmung und danksagung an meinen Freund von deiner Freundin,meine Eltern von eurer Tochter und an meine Kleine von deiner Mama-danke für alles!!!!
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| 139 | |  Name: | L.S
(ms_melody@web.de)
| | Datum: | Sa 26 Jun 2010 12:18:41 CEST | | Betreff: | Schwangerschaftsabbruch | | | Dieses Schreiben richtet sich an alle Frauen, die nach einem Abbruch in Traurigkeit versunken sind. Ich bin 22 Jahre alt und mein SSA liegt nun 10 Tage zurück. Die Gründe, die mich dazu getrieben haben, kann ich heute nichteinmal mehr selbst definieren. In Wirklichkeit gab es keinen Grund, den ich im Endeffekt nennen könnte, der auf der Wagschale angebracht wäre. Denn alles, was ich der SS entgegengesetzt habe, war in meiner Situation nur eine Suche nach Ausflucht. Ich wollte mein eigenes, gewohntes Leben beibehalten und den leichteren Weg einschlagen. Man könnte also sagen, dass ich einfach nur feige,verantwortungslos und egoistisch gehandelt habe. Mein persönliches Wohl hatte Vorrang und ich habe mich nur oberflächlich mit dem Leben in mir beschäftigt. Ich habe mich selbst belogen und mir immer wieder eingeredet, dass es in Ordnung sei, weil...-ja weil! Ich war mutlos und wollte nicht die Kraft dafür aufbringen, obwohl ich glaube, dass ich dazu wohl in der Lage gewesen wäre. Stattdessen habe ich mich in der letzten Ecke verkrochen und mich ganz klein gemacht. Die Augen vor der Realität verschlossen, da sie zu gewaltig war, als dass ich sie hätte wahrnehmen können. Jetzt ist dieses riesengroße Fragezeichen in meinem Kopf, das mir niemand mehr beantworten kann. Ich muss lernen, mit dieser Ungewissheit zu leben, wer es wohl geworden wäre. Ich zähle die Tage und nehme Kinder und schwangere Frauen um mich herum intensiver wahr und denke dabei, wie es wohl hätte werden können. Andrerseits bin ich froh, dass ich noch etwas Zeit dafür habe. Bei meinem SSA habe ich mich gegen mich selbst aufgelehnt und muss jetzt mit mir selbst kämpfen, da ich mich selbst nicht auch noch verlieren darf. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass ich mich mit mir selbst auseinandersetzte. Das Schreiben darüber hilft mir ungemein, denn es hilft das Chaos in meinem Kopf zu sortieren. Die Worte, die ich schreibe helfen mir die Leere in mir selbst zu füllen und die Angst zu bekämpfen. Was mir aber noch mehr hilft, ist der Glaube an Vergebung. Denn wenn ich nicht an die Vergebung meiner Sünden glauben darf, dann kann und darf ich mich selbst nicht mehr lieben. Ich gestehe mir ein, dass ich einen Fehler gemacht habe und erkläre mich dazu bereit, dafür die Konsequenzen zu tragen. Doch darf ich auf Unterstützung hoffen. Ich darf darauf vertrauen, dass ich trotz dieser Tat noch liebenswert bin. Ich bleibe immer noch ein Mensch und darf mich selbst annehmen. Ich habe daraus gelernt und das ist auch ein wichtiger Punkt. Auch wenn ich keiner Frau diese Erfahrung zumuten möchte, ist es dennoch eine Erfahrung, die mich auch nach vorne bringen kann. Sie muss mich nicht zerstören-ich kann sie auch zum neuen Aufbau meines Lebens gestalten. Ich kann einen Schlusstrich hinter meine Verganagenheit ziehen und ein neues Leben anfangen. Liebe Frauen, es liegt in euren Händen, was ihr aus dieser Erfahrung macht. Bitte, bitte lasst euch nicht von der kollektiven Moral oder Meinung beeindrucken. Keiner weiß, wie es euch geht. Hört auf euer Herz und vertraut darauf, dass ihr in eurer größten Not und Verlorenheit aufgehoben seid und die Last nicht alleine tragen müsst. Ihr habt ja keine Ahnung, wievielen Frauen auf der Welt es ebenso ergeht. Ihr seid und bleibt immer liebenswert und wichtig- egal was ihr tut. Glaubt nur daran und daran, dass wir nicht an Perfektion und Unfehlbarkeit gemessen werden. Habt den Mut euch selbst zu verzeihen. Ich wünsche auch allen viel Kraft und hoffe, dass ihr es alle über den Berg schafft. | | | | | |
| 138 | |  Name: | Marion
(@ marion.thalacker@web.de)
| | Datum: | Mi 23 Jun 2010 19:00:25 CEST | | Betreff: | Der schlimmste Tag :( | | | Hey...
es ist nicht leicht jemanden loszulassen der am nächsten bei einem war... Erst einmal, schön das es so eine Seite gibt!
Ich war gerade 16 als es passiert ist. Ich weiß nicht warum und mein damaliger Freund auch nicht. Heute bin ich 17. Ich und mein Freund waren damals 9 Monate zusammen. Als ich meine Abschlussprüfungen hatte hoffte ich noch meine Tage nicht zu bekommen- und sie sind nicht gekommen. Nach 10 Tagen ging ich zur Apotheke. Es war so anderst auf einmal für sich selbst einen Test zu kaufen. Ich ging nach Hause und wartete. Er war positiv und ich wusste nichts- Ich rief meine Freundin an. Ich war verzweifelt hatte keine Ahnung wie es weiter geht. Ich war mit der Schule so gut wie fertig und wollte nach den Sommerferien meine Ausbildung angfangen. Ich wollte leben! Aber ich war auch die, die sich immer gegen Abtreibung eingesetzt hatte. Ich konnte es nie verstehen wie man einen Menschen, der leben möchte einfach töten konnte.. Ich wollte es nicht verstehen... und dann musste ich auf einmal diese Entscheidung treffen.
Ich stand da und rief meinen Freund an. Er war geschockt. Er war damals auch 16.... Meine Freundin machte für den übernächsten Tag einen Termin aus. Donnerstags musste ich zum impfen. Ich wusste es ist nicht gut, wenn ich mich impfen lass, wenn ich jemand im Bauch hab. Ich wollte dem kleinen Ding nicht weh tun... Ich ließ mich nicht impfen und nahm meinen Impfstoff mit nach Hause. Meine Mama entdeckte ihn und wollte eine Antwort. Ich konnte nichts sagen ich war wie gelähmt ich wusste selbst nich was ich wollte. Trotzdem musste ich ihr es sagen. Sie war enttäuscht. Am nächsten Tag musste ich mit ihr zum Frauenarzt. Einer der schlimmsten Anblicke. Das Herz schlagen zu sehn und zu wissen das es leben möchte. Das es die Sonnenstrahlen sehen mag und lachen möchte. Bum bum bum... Ich werd den Anblick nie vergessen... dannach hatte ich zusammen mit meinem Freund noch einen Termin bei profamila.
Die Woche später ging ich auf Abschlussfahrt. Ich hatte keine Zeit nachzudenken, als ich Montags wieder da war hatte ich das Vorgespräch zur Abtreibung. Es wurde wieder ein Utraschall gemacht und ich hab mir dieses Bild geben lassen. Einen Tag später war es dann soweit. Ich war wie weg... Ich hab es nicht realisiert was da vor geht. Ich hab geweint einfach nur geweint. Also ich in den OP- Saal gefahren bin und ich wusste nur noch ein paar Sekunden dann ist es vorbei... Die schlimmste Vorstellung.
Ich liebe Kinder doch...
Mein Freund und ich waren noch bis April 2010 zusammen und erst jetzt fang ich an diese ganze Sache zu verarbeiten....
Eine lange Geschichte aber ich wünsche euch Glück das ihr es schafft weiter zu leben...! Liebe Grüße Marion
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| 137 | |  Name: | Lisa
(lisa@hotmail.com)
| | Datum: | Do 17 Jun 2010 09:18:09 CEST | | Betreff: | toll, dass es euch gibt | | | viel zu wenig Menschen ist wirklich bewusst, was es bedeutet ein werdendes Kind abzutreiben bzw. eine Schwangerschaft zu beenden. | | | | | |
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