| 53 | |  Name: | Sabine
(Herzblatt16@gmx.net)
| | Datum: | Mi 01 Apr 2009 18:21:47 CEST | | Betreff: | Auch ich habe abgetrieben | | | Ich heiße Sabine und bin 24 Jahre jung. Mein Abrruch war vor 5 Jahren und ich leide noch heute trotz der Tatsache das ich abtreiben wollte. Dachte es sei für das Kind nicht gut wenn es nur die Mutter hat und die dann auch noch die Schulbank drückt. Heute weis ich es hätte anders sein können!Nein es hätte anders sein müssen! Ich Lebe im Main-Taunus-Kreis und würde mich über Kontakte mit Betroffenen sehr freuen. Vielleicht findet man ja einen Weg mal ein treffen irgendwo in Hessen zu organisieren.
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| 52 | |  Name: | natalie
(mizzez_telfair@yahoo.com)
| | Datum: | Sa 03 Jan 2009 13:57:08 CET | | Betreff: | unvergesslich für mich .... | | | ich 19 jahre alt, hatte am 12.11.08 eine abtreibung. ich war in der 9 ssw. meine geschichte lief so ab ... ich hatte meinen partner kennengelernt, etwa ein monat. wir sind uns immer näher gekommen und hatten geschlechtsverkehr. bis dahin dachte ich mir nichts und war glücklich mit ihm. doch dann bekam ich ein komischen gefühl und meine tage blieben auch aus, doch diese waren immer unregelmäßig, daher sorgte ich mich. doch dieses gefühl blieb und daher machte ich einen schwangerschaftstest um sicher zu gehen, positiv ... ich machte noch einen, positiv ... und machte noch einen und auch dieser war positiv. ich konnte es nicht fassen und dachte es wären falsche ergebnisse, denn ich verhüte. darauf hin hab sofort die frauenärztin angerufen. konnte auch sofort kommen, ultraschalluntersuchen und da da sah ich es schon ... ein winziger kreis und ab da wusste ich, ich bin wirklich schwanger. die erste person die ich anrief war meine beste freundin, ging jedoch nicht ran. zweite person war mein bruder, auch er erwartet ein kind und sagte mir er wäre für mich da. zu hause wusste meine mutter sofort das was los ist. ich musste nicht viel sagen und sie wusste es. es liefen ihr nur tränen runter, sie war am bodenzerstört...mein vater war nur sprachlos und bekam kein wort raus. ich weinte nur ... sie haben von mir verlangt meinen partner sofort anzurufen und bescheid zu sagen. dies tat ich, ich erhielt nach vielen anrufen und smsn keine antwort bis 12 uhr nachts ... und ich erzählte es ihm. er freute sich zu erst doch ich wusste dies hätte keine zukunft, denn ich war nicht bereit. ich bin im zweiten lehrjahr als krankenschwester, bin frisch ausgezogen ... wie sollte ich ein kind bekommen, von einem mann mit dem ich erst seit kurzem zusammen bin, denn ich wohlmöglich kaum kenne. meine eltern sagten sie wären da für mich und würden mir helfen. ich soll mir die entscheidung gut überlegen....doch ich kam nie weg von diesem gedanken es abzutreiben. ich wollte mir meinen zukunft nicht verbauen. dann kam auch noch dazu das mein partner zu einen arschloch wurde und meinte er würde finanziell für das kind sorgen doch seine karriere ist ihm im moment wichtiger. da brach eine welt für mich zusammen. und dies hat meine entscheidung noch mehr befestigt, denn auch von den kommentaren meiner eltern konnte ich hören sie wären mehr für eine abtreibung....ich will nicht sagen das ich gezwungen worden bin, jedoch beeinflusst wurde. zwei wochen später ging ich zum beratungsgespräch...und wie ich mir dort so zuhörte, bin ich erschrocken...ich klang so kühl und menschlos. ich sagte ihr mir würde das nix aus machen, ich habe keine verbindung zu diesem kind da ich es nicht gesehen habe und da es noch kein kind ist. eine woche später untersuchungstermin für die abtreibung. da sah ich das es schon gewachsen ist ... es war viel größer. man konnte schon etwas erkennen. und begann zu zweifeln .... nächster tag - tag der abtreibung. morgens um 7 wachte ich auf, mir war nicht gut, tränen standen mir in den augen, doch ich ging trotzdem hin. ich wurde reingeschoben. ärtze, schwestern taten ihre arbeit, keiner kümmerte sich darum das mir tränen runterliefen, wie es mir ging, ob ich es wirklich wollte. da wurde mir schon das narkosemittel gespritzt und ich war weg....als ich aufwachte lagen 3 frauen neben mir. auch abtreibungen und unterhielten sich als ob nichts wäre. ich weinte leise vor mich hin. und da war mir klar, dass es weg ist, dass ich es wirklich getan habe. und ich fühlte mich leer. diesen ganzen tag verschlief ich...ich wollte niemanden sehen. doch ich kam damit ziemlich gut klar...bis mir die schwangeren, kleinkinder, säuglinge verstärkt auffielen. dann sah ich abtreibungsbilder im internet...und ich fühlte mich wie eine mörderin. und bis zum heutigen tag kann ich diese abtreibung nicht vergessen, mir kommen täglich tränen und wünschte ich hätte es nicht getan doch jezt ist es zu spät. manchmal bekomme ich sogar gedanken die mir sagen auch ich soll nicht mehr leben, da ich ein leben genommen habe ... von dem vater hörte ich nichts mehr, denn ab da zeigte er mir sein wahres gesicht. meine eltern, fragten mich einmal ob es mich beeinflusst und ich antwortete nur nein. seit dem hat es jeder vergeseen ausser ich ........ es versteht mich keiner, es weiss keiner wie ich mich fühle ... und ich weiss nicht mehr weiter | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 51 | |  Name: | Friedel
(bitzkit@gmx.de)
| | Datum: | Mo 15 Dez 2008 21:14:26 CET | | Betreff: | Abtreibung verarbeiten, als Mann | | | Hallo zusammen
Ich habe vor ca. fünf Jahren die Erfahrung gemacht ein Kind abzutreiben. Nicht ich war es, der körperliche Erfahrungen gamacht hat, sondern meine damalige Freundin. Was mir bis heute fehlt, sind Gespräche mit anderen Männern. Für viele Männer spielt es vielleicht nicht so eine große Rolle, weil sie keine körperlichen Erfahrungen gemachte haben. Ich merke allerdings, das ich noch darunter Leide bzw. viel zu verarbeiten habe. Auch wenn es "nur" psychisch-emotionale Erfahrungen waren.
In der Zeit der Abtreibung habe ich meiner Freundin beigestanden, sie unterstütz und ihr geholfen. Dabei bin ich allerdings zu kurz gekommen. Sie hatte damals wenig Verständnis, was ich auf jeden Fall gut verstehen kann, weil sie diejenige war, die mehr zu verarbeiten hatte und viel stärker betroffen war. Ich hab ihr gesagt, dass ich hinter ihr stehe, egal wie sie sich entscheidet. Natürlich hat sie die Entscheidung viel mehr getroffen als ich. Ich habe aber auch nicht gefordert, dass sie sich andres entscheidet.
Es ist nicht so, dass ich nicht hinter der Entscheidung stehen würde. Ich denke, auf jeden Fall, dass es die richtige Entscheidung war (die meine Freundin getroffen hat) unser Kind abtreiben zu lassen. Doch habe ich immerwieder Phasen in denen ich viel über diese Zeit nachdenke und versuche zu verarbeiten, natürlich sind diese Phasen auch mit Trauer verbunden.
Mich interessiert, wie andere Männer damit umgehen, welche Fragen sie sich stellen und wie sie sie beantworten.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eine Gespräch unter Männern über dieses Thema führen könnte. Viele Grüße Friedel
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| 50 | |  Name: | Mareike
(Janeike@gmx-topmail.de)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 15:01:35 CET | | Betreff: | Emotionen nach der Abtreibung | | | Hallo!
Letztes Jahr am 25.12.07 bin ich schwanger geworden. Im Januar hatte ich einen Abbruch durch die Abtreibungspille. Ich denke mit diesem Thema klar zu kommen, jedoch holt mich immer wieder trauer ein, obwohl es die richtige Entscheidung war. Nicht betroffene können oft nicht verstehen, warum man sich immer noch oder immer wieder im Konflikt befindet. Vor fast drei Wochen habe ich den Kontakt zu dem Vater abgebrochen. Er macht mich durch sein Verhalten mir gegenüber immer wütend, verzweifelt, traurig, enttäuscht u.s.w. Ich habe den Kontakt abgebrochen nicht weil ich es hatwollte, sondern weil es mich zu sehr verletzt hat! Ich fühle mich einfach einsam und weiß manchmal nicht mehr wohin mit meinen ganzen Emotionen...
Gruß Mareike | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 49 | |  Name: | mirjam
(mimi-hex@hotmail.com)
| | Datum: | Do 04 Dez 2008 22:34:07 CET | | Betreff: | Du fehlst mir.... | | | wenn ich alleine bin, denke ich so viel an dich, was damals war, dafür hasse ich mich....
dachte so würde es besser sein, nun fühle ich mich einsam und allein....
weiss nicht ob ich mir das je verzeihen werde, solange ich lebe auf dieser erde...
konnte dir kein leben schenken, musste zuerst alles wieder zum rechten lenken....
habe mir das leben mit dir so oft ausgemalt, und du hast mich sogar einpaarmal angestrahlt....
es tut so verdammt weh, ich weiss das ich dich niemals seh....
wie soll es blos weitergehen, mein leben darf nicht nur aus trauer und wut bestehen....
mein kind ich will dir sagen es tut mir leid, das leben war damals noch nicht bereit.....
ich werde dich immer in meinem herzen tragen, das wollte ich dir noch einmal sagen.....
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| 48 | |  Name: | Sabrina
(chibbi@hotmail.de)
| | Datum: | So 30 Nov 2008 21:41:10 CET | | Betreff: | Fühle mich so leer und schuldig | | | Ich habe vor einer Woche in der 9 SWW abgetrieben... Ich bin frisch in der Ausbildung und das baby war für mich als auch für meinen Freund eine überraschung... Wie ich schwanger geworden bin muss ich an dieser stelle ja nicht erklären es ist einfach so geschehen obwohl ich dachte alles würde ich richtig machen und mir würde das nicht passieren..schanger werden.. naja wie dem auch sei mein freund und ich wollten dieses baby berhalten die freude war groß und ich habe mich eigentlich schon darauf eingestellt bald mutter zu werden. Ich bin 23 Jahre alt mache eine überberiebliche lehre, wie ihr euch vielleicht denken könnt lief mein leben bissher nicht so rosig, beruflich habe ich mich erst vor kurzem wieder auf die beine bekommen. Zumal mein Ganzes junges Leben von Schmerz, Schicksaalsschlägen und Gewalt beherrscht wurde bin ich immer wieder aufgestanden auch wenns noch so schwierig war. Dennoch vor kurzem als ich über alles nachdachte, über die zukunft über die belastungen, schule, betrieb, keine unterstüzung von familien seite her, ich habe plötzlich angst bekommen dieser herausforderung nicht gewachsen zu sein... ich redete viel mit meinem partner, er wollte dieses kind doch auch er hat angst gehabt..keine arbeit, schulden und ein von sorgen geplagtes leben ebenso wie meines... ich fühlte das ich schon gefühle für meinen kleinen engel hatte, ich träumte von dem baby ich streichelte meinen Bauch.. Aber an diesem einen Tag wachte ich morgens auf und mein Herz sowie mein Kopf sagten mir nach langem überlegen das es noch nicht an der Zeit ist... Ich hatte angst zu versagen. ich weinte doch mein entschluss stand fest. Ich sagte es meinem Freund und er sagte mir das ich ganz alleine entscheiden soll was für mich nach meinem Gefühl das beste sein wird. Ich tat es. Beratungsgespräch bald darauf der Termin, dann ging es alles sehr schnell... NArkose, aufwachen und da war sie diese leere... ich fühle mich nun so schuldig, ich plage mich mit alpträumen, ich fasse mir immernoch an den bauch...ich stelle mir vor wie mein kind gelitten hat als man es mir entriss...ich denke ich bin eine mörderin.. ich versuche mir aber auch zu sagen das es einfach nicht der richtige zeitpunkt war.. ich will doch nur meine ausbilung machen, um einmal in meinem leben etwas zu packen... ich möchte meinem kind was bieten ich will ihm vorbild sein... aber nun bin ich mir garnicht mehr sicher wer oder was ich bin.... ich bin seit dem eingriff kaum noch ich selbst obwohl ich versuche mir nach aussen hin nichts anmerken zu lassen. Ich lache damit andere mich nicht weinen sehen... Ich beneide und beglückwünsche schwangere Frauen obwohl es mir innerlich das Herz zerreißt sie zu sehen... ich weiß nit mehr weiter ich suche Frauen die sich vielleicht auch so ähnlich fühlen.. damit ich mich nicht so alleine und schuldig fühle.. ich suche HALT weil ich nun angst habe abzustürzen. Wenn das hier jemand liest und intresse hat oder mir irgendwie helfen kann irgendwas sagen bzw. schreiben kann was mir irgendwie helfen könnte, denen wäre ich so dankbar Bitte sagt mir was kann ich tun... Sabrina | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 47 | |  Name: | jess
(jessica.prinzen@web.de)
| | Datum: | Di 25 Nov 2008 20:11:36 CET | | Betreff: | kann die antwort nicht öffnen!!! | | | Ich bin überglücklich, das mir jemand auf meinen eintrag geantwortet hat, doch leider kann ich sie nicht öffnen und nun bin ich sehr verzweifelt. Ich hoffe das vllt die antwort erneuert werden kann oder mir jemand anderes hilft. habe auch eine email an die betreiberin (oder ähnliches) geschrieben!
Lg jess | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 46 | |  Name: | jess
(jessica.prinzen@web.de)
| | Datum: | So 23 Nov 2008 23:39:29 CET | | Betreff: | such menschen die mich verstehen... | | | hey...
also ich weiß eig gar nicht so genau was ich hier mache...abgesehen davon hab ich ein wenig angst... ich bin 18 jahre alt und hatte im april eine abtreibung und na ja ich bin immoment wieder sehr schlecht drauf, vor allen dingen weil mein baby am samstag "geburtstag" hatte. ich hab leider niemanden mit dem ich reden kann und vor allen dingen niemanden der mich versteht..vllt gibt es ja hier jemanden mit dem ich reden kann und na ja ich würd mich sehr über antworten freun..würd gern leuten die mich verstehen meine geschichte erzählen..
Liebe Grüße
Jess | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 45 | |  Name: | Ad
(adrian@snapshots.cc)
| | Datum: | Mi 12 Nov 2008 18:29:20 CET | | Betreff: | Abtreibung was danach | | | Hallo!
Ich weiß nicht ob es üblich ist das sich auch Männer hier äußern aber ich bin auf der Suche nach hilfe für eine gute freundin. sie hatte einen abruch und bereut es zutiefst. das schlimme daran ist, dass sie mit niemanden außer mir darüber reden kann. ihrer familie usw. kann oder will sie es nicht erzählen. ich merke einfach, dass es so nicht besser wird. ist es am besten, wenn man sich psychologische hilfe sucht?
lg, ad | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 44 | |  Name: | Diana
(@troll_d@gmx.de)
| | Datum: | Di 11 Nov 2008 19:07:17 CET | | Betreff: | Hört das nie auf? | | | Heute, genau heute vor 11 jahren, pünktlich um 11.11 Uhr am 11.11. wurde mir die Narkose gesetzt und ich hab mich gegen mein Wunschkind entschieden. Ich war 21 Jahre alt, hatte Schulden und einen neuen Job, nach einer Trennung von meinem Ex mit dem ich zusammen Kinder haben wollte hatte ich nochmal ein One-Night-Stand und genau da passierte es. Er wollte davon nix wissen da ich seiner Meinung nach ehe mit jeden rummachte. Ich spürte seit der vierten Woche das was nicht stimmt nur verschloss ich die Augen da ich ja insgeheim ein Kind wollte egal mit oder ohne ihm. In der zwölften Woche machte ich einen Test der positiv war. Ich war geschockt, Freunden denen ich davon berichtete wollten damit nix zu tun haben. Meine Verzweiflung stieg, was sollte ich tun? Bei einem Einkaufsbummel bemerkte meine Mutter das was nicht mit mir in Ordnung sei und wollte das ich rede nur fand ich es im Einkaufscenter nicht passend nur sie drängelte mich so lange bis ich vor Wut explodierte und laut durch das Einkaufscenter schrie: Ich bin schwanger!!! Sie wurde kreideblass, einige Leute blieben stehen und ich raste wie angestochen durch das Center bis zu einem Bistro wo mich meine Eltern auch fanden.
Danach folgten stundenlange Gespräche und meine Mutter ging gleich davon aus das ich es abtreiben werde, nein das hatte ich nicht vor. Ich war festen Willens es zu behalten komme was wolle. Heute ist mir klar was will ich auch von ihr erwarten, diejenige die selber keine Kinder haben wollte und mich nur durch überreden ihres ersten Mannes bekommen hat. Das unfairste Mittel was sie in meinen Augen jemals einsetzen konnte war eine Enscheidungsfrage: Das Kind oder wir ... (wie der Satz weiter ging habe ich verdrängt) Zeit für klares Denken war nicht mehr viel, ich war bereits in der zwölften Woche. Vom Frauenatzt bekam ich die Adresse von pro-familia wo man den "Darfschein" sich holen kann und eine psychologische Beratung bekommen sollte. Nur von Beratung hab ich da nicht viel gesehen, es wurden nur die medizinischen Abläufe erklärt mehr nicht, aber kein Weg aufgezeigt für eine alleinstehende junge Mutter allein finanziell mit Kind klar zu kommen. Was hat das mit PRO Familie zu tun, der Name ist falsch.
Am nächsten Tag war der Termin in der Klinik, ich fuhr früh alleine zu dem angegebenen Zeitpunkt hin, die Schwestern waren mehr wie unfreundlich und grob, sie zerrten einen durch die Behandlunsgräume als ob man nix wert wäre. Auf mein Heulen bekam ich nur einen Anrunzer ich solle mich nicht so haben und die psychologische Beratung bestand wieder nur aus technischer Information. Im Heulkrampf unterschrieb ich den Bogen und eigentlich wollte ich nur da raus aber da war er wieder der Satz meiner Mutter: Das Kind oder wir. Ich hatte Angst nachdem schon jetzt alle gegen mich gewendet haben wie sollte es später werden. Auf die Idee das neue Menschen in mein Leben kämen, kam ich nicht.
Dann ging alles schnell. Nach dem Aufwachen hatte ich mörderische Unterleibsschmerzen, die anderen Patienten riefen die Fleischerschwestern aber Schmerzmittel wollten diese mir nicht geben.
16 Uhr durfte meine Vertrauensperson mich abholen, es war meine Mutter. Keine Frage wie es mir geht sondern das wir zur Straßenbahnhaltestelle gehen. Dann schrie ich sie an das sie gefälligst ein Taxi holen solle weil ich Schmerzen habe und der Berufsverkehr mir wurscht wäre ...
Seit 9 Jahren leide ich unter Depression, erst jetzt kam ich dahinter das es ein Post Abortion Syndrom ist. Seit Jahren versuche ich mit meiner Mutter darüber zu reden aber von ihr kommt nur Argumente was ich alles nicht hätte tun können (Studium, Weiterbildungen, Reisen, Party, Tauchsport) aber sie kommt nicht auf die Idee das es vielleicht alles Flucht sein gewesen könnte. Seit mehreren Jahren habe ich nun Probleme mit meinem Unterleib, durch Hormonstörungen, Systen und anderen Dingen uvm. Erst letzens zeigte mir ein Telefonat mit meiner Mutter das sie nix kapiert hat. Auf den Hinweis das ich mir eine Zyste operieren lassen wollte meinte sie das man auch damit gut leben könne. Als ich ihr sagte das man aber dadurch nicht schwanger werden müsste, kam von ihr das ich mir das mit dem Kind und meinen Lebensstil überlegen sollte.
Dazu fiel mir nix mehr ein, jetzt wo ich endlich einen Partner wieder habe.
Aber Ruhe finde ich bisher trotzdem keine, heute ist es wieder besonders schlimm. | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 43 | |  Name: | Ly
(sammelbox-lydia@t-online.de)
| | Datum: | Do 10 Jul 2008 15:17:35 CEST | | Betreff: | Abbruch | | | Hallo! Ich hatte 1998 einen Abbruch. Mir ging es schnell danach wieder gut. Manchmal habe ich an das Kind gedacht, wie an einen Engel. Ich habe mir keine Vorwürfe gemacht. Erstens war es damals nicht der richtige Mann für mich und zweitens konnte ich mir Gründe für den Abbruch in meiner Vergangenheit vorstellen. Im April 2008 hatte ich noch einen Abbruch. Es war ein Albtraum. Ich hatte nicht geglaubt das ich noch einmal in diese Situation gerate. Ich lernte meinen Mann vor sechs Jahren kennen und bin total glücklich mit ihm. Er hat sich über unsere Schwangerschaft gefreut, mit einer normalen Angst vor der Zukunft. Ich hab mich anfangs auch gefreut, war aber auch irgendwie verwirrt. Mir ging es körperlich sehr schlecht mit Übelkeit, Ekel, Panik usw. Finanzielle Probleme haben wir auch. (Wer nicht!). Und wenn das alles gewesen wäre, hätte ich versucht die Zeit durchzuziehen. Doch plötzlich legte sich in meinem Kopf ein Schalter um. Ich freute mich keinen Moment mehr auf das Kind und wollte einfach nur noch so schnell wie möglich da raus. Eines Abends brach ich unter Tränen zusammen und sagte meinem Mann, das ich es nicht schaffen würde. Er sicherte mir zu hinter mir zu stehen, egal wie ich mich entscheide. (Das stimmt auch immer noch.) Danach ging alles schnell, Arztbesuch, Beratungsstelle...OP. Alles wie in Trance. Dann die Erleichterung. Und jetzt? Ich bin verzweifelt. In Therapie war ich ja vorher schon, wegen der Bewältigung meiner Vergangenheit. Dann schreibe ich seit 1999 Gedichte, was mir besonders jetzt sehr zu Gute kommt. Ich habe mir ein Buch gekauft "Das Kind das ich nie geboren habe". Ich hab gelesen und geweint, an die schönen Momente gedacht und mich gefragt: Wo liegt eigentlich der Knackpunkt??? Im nächsten Jahr werde ich 40 Jahre alt. Und der Traum ein "normales" Leben mit einer eigenen, diesmal glücklichen Familie zu leben bleibt unerfüllt. Mit meinem Mann bin ich nach wie vor glücklich und dankbar dafür. Wir werden zusammen diesen Weg gehen, ohne Familie, dafür mit unseren besten Freunden. Ich warte auf eure Antworten und wünsche euch alles Liebe. | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 42 | |  Name: | Carolin
(silke.carolin@freenet.de)
| | Datum: | Fr 06 Jun 2008 21:42:37 CEST | | Betreff: | Abtreibung | | | Hallo,
habt ihr ein rat für mich? ich hatte im november eine abtreibung. mein freund drängte mich dazu. und ich bin ja auch erst 18 und in der lehre. das soll jetzt keine ausrede sein. aber seit dem tag der abtreibung bin ich nich mehr ich selbst. ich bin nur noch am heulen und mir tut es so unendlich leid, was ich getan habe. könnt ihr mir nicht sagen, was ich machen kann, damit ich es vergessen kann bzw. nich mehr dran denken muss. ich weiß nämlich nich mehr was ich machen soll. eine zeitlang musste ich kaum noch dran denken, aber da ich bald geburtstag habe und das kind einen tag vorher geboren werden sollte ist es wieder total schlimm geworden, und vor allem mein freund hat ja schon ein kind und erzählt mir immer toll es ist. was soll ich machen? ich hab doch niemanden mit dem ich darüber reden könnte. | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 41 | |  Name: | Janin
(sonnenschein_115@freenet.de)
| | Datum: | Mi 04 Jun 2008 22:20:15 CEST | | Betreff: | Schwangerschaftsabbruch | | |
Ich bin 37 Jahre alt, alleinerziehende Mutter zweier Kinder ( 17und 12 Jahre) und habe am 19.5.08 eine Schwangerschaft in der 10. Woche abgebrochen. Wie kam es dazu: Ich habe seit Ostersonntag diesen Jahres wieder Kontakt zu meiner so dachte ich zumindest großen alten Liebe. Wir trafen uns und es kam, wie es kommen musste, nur ich hatte nicht damit gerechnet, beim 1. sexuellen Kontakt mit ihm schwanger zu werden. Ich bemerkte die Schwangerschaft relativ früh und sagte ihm meine Vermutung. Er machte mir sofort klar, dass für ihn kein Kind mit mir in Frage kommt und überlies mir immer im Hinterkopf für mich, dass ich auch dieses Kind allein aufziehen müsse, die "freie" Entscheidung. Seine Worte waren,...."Ich mag dich sehr, aber für eine Liebe reicht es nicht und wie soll ich ein Kind lieben können, wenn diese Gefühle noch nicht einmal für dich reichen...". Abgesehen von all den finanziellen Problemen, die auch eine große Rolle gespielt hätten brachen mir seine Worte mein Herz. Ich hätte auf vieles verzichtet, wenn er anders reagiert hätte. Aber wie sollte ich ein Kind zur Welt bringen, wenn der eigene Vater jetzt schon wusste, dass er es nicht lieben wird. Was für eine Egoistin wäre ich, wenn ich dieses Kind, was dann nur meine Liebe gehabt hätte, zur Welt bringen würde. Mein Verstand sagte Nein und mein Herz sagte Ja. Es drehte sich alles um mich. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Immer wieder kamen mir die Tränen, Zweifel und Wut über mich selbst. Ich hatte niemanden zum reden. Mit wem sollte ich denn reden. Alle hielten mich eh schon für wahnsinnig, mich mit ihm nochmal einzulassen und jetzt auch noch schwanger. Meine Kinder konnte ich nicht mit diesem ( meinem) Problem belasten. Zu diesem Zeitpunkt sah ich keinen Ausweg mein Leben anders als durch einen Abbruch wieder ins Reine zu bringen. Ich ging für die Ausenwelt mit einer anderen Diagnose ambulant ins Krankenhaus und weinte die ganze Zeit. Immer wieder Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist...
Jetzt knapp 3 Wochen danach weiß ich, dass es der Fehler meines Lebens war. Dieses Kind hätte meine Liebe verdient, genauso wie die beiden anderen, zu deren Zeitpunkt ich damals verheiratet war. Meine beiden Kinder und ich hätten seine Familie sein können und es hätte genauso viel Liebe bekommen, auch ohne einen Vater. Es tut mir unendlich Leid, dass ich nicht so viel Mut hatte, über den Dingen zu stehen. Lieber Gott, bitte vergib mir und nimm dieses Wesen bei dir auf...
... Die Trauer ist unendlich groß und ich habe viele Tränen vergossen, aber ich kann es nicht rückgängig machen. Mit dieser Einsicht muss ich jetzt ein Leben lang leben. Eines weiß ich ganz sicher, sollte ich mich nochmal in einer solchen Situation befinden, so werde ich es nie, nie wieder tun. Ich weiß, dass ich dann die Kraft dazu hätte ein weiteres Kind groß zu ziehen und ihm auch ggf. allein die Liebe schenken werde, welches es verdient hat.
... vorige Woche Samstag habe ich mich bei einem Feuerwerk von meinem ungeborenen Kind verabschiedet. Es wird immer einen Platz in meinem Herzen haben und es hat mein Versprechen, dass wenn ich nochmal schwanger werde(n würde), dann auch ein Teil seiner kleinen Seele leben wird.
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| 40 | |  Name: | Mona
(rajic1000@hotmail.de)
| | Datum: | Fr 23 Mai 2008 18:17:06 CEST | | Betreff: | Schwangerschaftsabbruch | | | Hallo! Ich habe am Samstag 17.05.2008 ebenfalls einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen! Seit dem geht es mir nicht wirklich gut. Das Schlimme an der Sache ist, dass es rationell die richtige Entscheidung war - aber emotional war die Entscheidung alles andere als ok. Ich bin 39 Jahre und habe einen 16 jährigen Sohn. Mein Partner und ich haben seit meiner Schilddrüsenoperation im Jahr 1994 nicht mehr verhütet. Unser Credo war: wenn es passiert, dann entscheiden wir uns schon für unser Kind. So, nun ist es passiert und ich habe FUNKTIONIERT - sprich so gehandelt wie es alle von mir erwartet haben. Hätte ich emotional entschieden hätte niemand die Entscheidung mit mir mitgetragen, denn unser Wahlspruch, wenn es passiert ist auch ok - galt auf einmal nicht mehr. Mein Partner mit dem ich mittlerweile 20 Jahre zusammen bin, wollte unser Kind nicht. Und so FUNKTIONIERTE ich halt. Wie gesagt rationell die richtige Entscheidung - emotional gesehen nicht. Vielleicht wollte mein Körper oder etwas anderes bei dem Eingriff, der auf Wunsch von mir unter Vollnarkose gemacht wurde, nicht mehr von der Narkose munter werden. Doch liesen das weder die Anästhesistin noch die Schwestern zu und so wurde ich äußerst schmerzhaft aus der Kurznarkose wieder ins Leben geholt. Mein Partner unterzieht sich sicherheitshalber am Samstag 24.05.2008 einer Vasektomie, damit DAS JA NICHT WIEDER passiert. Da Frau zu funktionieren hat, bezahle ich ihm die ganze OP noch, damit er ja nicht wieder eine Frau unglücklich macht bzw. seelische Schmerzen verursacht. Denn so wie es jetzt aussieht werde ich diese Beziehung beenden. Deswegen möchte ich jeder Frau raten überlegt es euch gut. Denn den Schritt einer Abtreibung kann man nicht mehr rückgängig machen. | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 39 | |  Name: | Carola
(rainbow0604@web.de)
| | Datum: | So 18 Mai 2008 22:26:01 CEST | | Betreff: | Bitte treibt nicht ab | | | Hallo - ich habe selbst vor vier Jahren ein Kind in der 10.ten Woche abgetrieben.Mein eigenes Leben war mir damals wichtiger als das meines Kindes.Ich hatte eine wahnsinnige Angst vor dieser Verantwortung.Ich hatte Angst vor meinem eigenen Kind. Zu feige mein Kind zu schützen - vor mir selbst und allen Anderen.Was bin ich für ein Mensch ? Wie konnte ich von Anderen erwarten mich zu unterstützen wenn ich selbst mein Kind verleugnet habe ? Ich werde nie vergessen können was ich getan habe,denn seit diesem Tag kann ich kein Glück,keine Freude mehr empfinden. Vielleicht ist es eine gerechte Strafe das ich so zerstört bin - kann ich doch nicht mehr rückgängig machen was ich getan habe. Ich schäme mich so ! Wo war ich als mein Baby starb ? Bitte tut es nicht - nicht weil irgendwelche fanatischen Abtreibungsgegner sagen es sei Mord - sondern weil es euer Kind ist ! Glaubt mir - auch nach der Abtreibung wird immer ein Teil eures Babys bei euch bleiben. In mir wird mein Kind immer weiterleben ! Und ich muss Tag für Tag damit leben ! | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 38 | |  Name: | trauer
(@schmetterling_26@yahoo.de)
| | Datum: | Fr 16 Mai 2008 12:43:20 CEST | | Betreff: | ABTREIBUNG | | | hallo möchte meinen namen nicht sagen. Aber am Dienstag habe ich mein Baby verloren durch eine abtreibung. Ich muss dazu sagen, mein baby währe nicht gesund gewesen und hätte nur 3 oder 4 jahre leben können. Nun war der tag, am 13.5, es war ein dienstag, meine abtreibung. Ich bin nach der op auf gewacht und habe nur geweint. Es tat weh sehr weh; es ist heute der 4. tag und ich bin fertig mit der welt. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Der schmerz, dass ich mein baby verloren habe. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Es tut weh. Ich möchte gerne mit frauen sprechen, die das selbe durch haben wie ich und nicht solche vor urteile hören, die ich in anderen räumen gelesen habe. Ich weiß nicht wie ich mit dieser sache klar kommen soll.
danke | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 37 | |  Name: | christina
(www.wibbel93@yahoo.de)
| | Datum: | Mo 05 Mai 2008 12:45:14 CEST | | Betreff: | Gefühle %26 Situationen nach der Abtreibung | | | ALso . ich bin Schülerin der Realschule in Schleiden . Ich habe da mal ein paar fragen . Wir nehmen im moment im Religions unterricht das Thema abtreibung durch und soll daher Frauen fragen wie ihre erfahrungen waren . Wenn ich ihnen damit zu nahe trette endschuldige ich mich dafür . Aber es ist nun mal ein Thema das nicht unbesprochen bleiben kann . Ich bitte um verständnis und bitte daher um Antwort
Viele Liebe Grüße (: Christina | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 36 | |  Name: | DSchnegge
(DSchnegge2410@yahoo.de)
| | Datum: | Mo 14 Apr 2008 09:04:44 CEST | | Betreff: | Ich dachte ich hätte es verarbeitet, aber leider habe ich es nur verdrängt!! | | | Hallo,
Ich hatte am 06.09.08 einen Abtreibung, ich kam damit überhaupt nicht klar hatte es auch sehr schwer in der Zeit dannach. Ich fiel in ein großes tief und hatte das Gefühl als ob noch alles beim alten sei. Jedenfalls dachte ich mir so, wenn ich mich von den Menschen verabschiede würde, könnte ich loslassen. Aber anstatt es loszulassen habe ich es nur verdrängt, es ist immer noch die Trauer in mir aber nicht die Trauer um ein verlorenes Kind sondern um den Menschen.
Momentan befinde ich mich wieder voll in einen tief, und ab und zu habe ich auch das Gefühl es würde sich was bewegen. Aber es ist unmöglich, ich weiß das es nicht der Tatsache entsprechen kann. Aber es tut sehr weh, und ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe keine Ahnung wie ich es so verarbeiten kann , das mich andere neugeborene nicht in ein Loch der Trauer und der Leere reißen.
Ich bin ja so ein Mensch , ich liebe Kinder über alles. Selbst ich mit mein 22 Jahren habe schon 3, und trieb nur aus diesen Grund ab. Weil ich Angst hatte es würde mich überfordern, weil ich angst hatte dann garnicht mehr in die Reihe zu Kriegen ( alltag).
Ich habe den Menschen geliebt, und es trotzdem töten lassen.
Ich wollte in meinen ganzen leben niemals ein Kind töten, doch dann tat ich es doch. Und es tut immer noch so weh, als ob es gestern war.....
Ich frage mich wie weit der Hass aufgrund der tötung mich zerfressen wird, wie weit die Trauer noch gehen kann. Und wie lange werde ich die Kraft haben um zu kämpfen, und so zu machen als ob nichts gewesen wäre.
lg Dana
ps.:Wer mein kleines Video schauen möchte,dann einfach auf den link klicken. http://www.myvideo.de/watch/3065171/Nico_In_Memory_and_Love
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| 35 | |  Name: | Hilda Brückel
(Broncoreiter007@aol.com@)
| | Datum: | So 27 Jan 2008 20:11:22 CET | | Betreff: | Ich habe abgetrieben und kann mir das nicht verzeihen | | | Hallo Rahel, von Moni habe ich eure Webseite bekommen. Ich habe am Freitag einen großen Fehler gemacht- habe mein Kind abgetrieben. Bin 43 Jahre, habe bereits 6 Kinder, dieser Unfall war nicht geplant, aber hätte ich dem KInd nicht die Chance geben können geboren zu werden. Die Großen gehen langsam aus dem Haus, dies Kleine hätten wir auch schon groß bekommen. Mit meinem Mann konnte ich darüber nicht reden. Mit niemanden kann ich darüber reden. Nun habe ich es getan und ich komme darüber nicht hinweg. Heule den ganzen Tag. Am liebsten wäre ich am Freitag nach den Ultraschallbild wieder nach Hause gefahren- aber wie hätte mein Mann reagiert. Ich bin feige. Hätte ich nicht zu meinem Kind stehen müssen. Ich träme Nachts schlecht- sehe ständig Fleischfetzen im Reagenzglas wo die Augen mich anschauen. Werde ich warnsinnig?? Warum bin ich nicht nach Hause gefahren. Gestern Abend habe ich 4 Päckchen Tabletten genommen. Leider habe ich mich eine halbe Stunde danach erbrochen. Und mir war übel und ich hatte Magenkrämpfe. Das war alles. Dabei wollte ich nur noch schlafen- nie mehr aufwachen. Noch nicht einmal umbringen kann ich mich. Aber irgendwie schaffe ich das schon. Heute ist wieder eine Nacht. Diesmal anders. hoffentlich klappt es diesmal. Ich drehe langsam durch. Gottlob merkt es niemand in der Familie. Nach außen bin ich ja stark. Mein Mann mein nur, das mit der Abtreibung war schon richtig. Er war ja nicht dabei- hat das Ultraschallbild nicht gesehen, das Herz hat schon gepocht. War die 9/10 Woche. Ich kann mir selber nicht verzeihen und weiß nun ich habe einen großen Fehler gemacht, den ich nie mehr rückgänig machen kann.Warum habe ich es getan, auch dieses Kind hätte eine Chance verdient. Hilda | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 34 | |  Name: | Ivy
(ivy.d@web.de)
| | Datum: | So 06 Jan 2008 16:41:44 CET | | Betreff: | Nie wieder! | | | Hallo Ihr Mitleidenden! Ich war so dumm (saudumm muss ich jetzt sagen) und habe vor 3 Monaten mein Kind abgetrieben. Zuerst wollten wir es behalten. Warum auch nicht? Ich hatte mir zwar schon Gedanken gemacht, ob es der richtige Zeitpunkt ist, aber es war mir Wurst. Mein Freund (hat bereits eine 3-jährige Tochter aus erster Ehe) sagte mir "Egal, wie du dich entscheidest, ich stehe hinter dir!" Der Spruch war ja gut und recht, aber die Sprüche, die er mir täglich an den Kopf gehauen hat, wie z.B. "Wie soll ich denn das meiner Tochter beibringen, eine neue Familie, ich werde ihr das Herz brechen" oder "du bist so schlecht drauf, wenn das die ganze Schwangerschaft so geht..." und "du musst das wissen, DU kannst nicht mehr weggehen und Spaß haben, ICH schon." Ist doch nett oder? Und das ging tagein und tagaus so. Bis ich mir wirklich gedacht habe "du blöde Kuh, wie kannst du ihm denn noch ein Kind andrehen, das hatte der Arme doch schon mal mitgemacht. Und eigentlich hat er auch recht. Schlechter Zeitpunkt, er muss ja noch 3 Jahre für seine alte Ehe büßen". Also habe ICH mich gegen das Kind entschieden. Großer Fehler!!! Abgesehen von den Schuldgefühlen, die mich plagen, wenn ich Säuglinge und Schwangere sehe, hasse ich meinen Freund dafür! Ich gebe ihm die Schuld, obwohl ich mich letztendlich dafür entschieden habe. Jedes mal, wenn er seine Tochter zu Besuch bei uns hat, würde ich ihn am liebsten erwürgen. Wenn ich sehe, wie er mit ihr umgeht, denke ich mir "wieso darf sie leben und wieso mein Kind nicht?" Daran wird unsere Beziehung demnächst auch zerbrechen. Abtreibung ist die eine Sache, aber eine Abreibung hinter sich zu haben mit einem Freund, der bereits eine kleine Tochter von einer anderen Frau hat, ist wirklich noch mal härteres Brot. Kann da vielleicht jemand mitfühlen? Ich glaube, als außenstehender kann man das schlecht nachvollziehen. Gruß Ivy | | | Antworten auf diesen Eintrag | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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