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Name:
Regina (julia.regis@gmx.de)
Datum:Mo 06 Mai 2013 20:54:48 CEST
Betreff:Veränderung
 

Hallo,

ich hatte auch gehofft, dass der Schmerz nachlassen würde. Aber bis jetzt tut er das nicht. Es ist nun über ein viertel Jahr seit dem Abbruch vergangen.

Hätte ich diese Seite v o r dem Abbruch entdeckt, wäre mein Kind noch am Leben. Aber keiner warnt uns. Die Ärzte denken nur an ihren Zeitplan und vermeiden jede Diskussion. Sie wollen das Kind nicht? Also gut, Überweisung zur OP sofort ausgestellt.

Ich bin innerlich gestorben. Keine Freude mehr. Mein Leben besteht nur noch aus Pflichterfüllung. Alles nur noch eine Maskerade für andere. Ja, sie ist selbst schuld. Mörderin!

Einsam bin ich damit.

Ich merke, dass ich hart werde, weil ich es sonst nicht mehr ertrage. Leid anderer Menschen macht mir nichts aus, im Gegenteil, es tröstet mich.

Ich übertrete Regeln, bewusst. Es interessiert mich nicht mehr, was in unserer Gesellschaft für richtig anerkannt wird oder falsch. Ich entscheide nun darüber.

Ich weis nicht, wie weit ich gehen werde. Aber ich weis, dass ich unberechenbar geworden bin.

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Name:
Lena (@sternschnuppex_1993@web.de)
Datum:Di 16 Apr 2013 19:56:29 CEST
Betreff:Ich befinde mich in einem Albtraum, der leider kein Traum, sondern Realität ist.
 

Ich schreibe hier jetzt meine Geschichte, über die ich bis jetzt niemals gesprochen habe.

Ich war damals 16 %26 wurde ungewollt schwanger. Einfach aus puren Leichtsinn ! Ich hatte damals einen festen Freund, mit dem ich ein einziges mal Sex ohne Kondom hatte, sonst immer mit. Was mit mir in diesem Moment los war, dass ich nicht darüber nachgedacht habe, weiß ich bis heute nicht. Wahrscheinlich habe ich mir einfach gedacht ' Ach, von einem mal ohne Gummi wird man schon nicht schwanger. ' Falsch gedacht. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich dennoch niemals gedacht, dass mein Leben nie wieder so sein wird wie früher. Meine Periode blieb aus %26 der Schwangerschaftstest war positiv. Ich hatte es meinem Freund erzählt %26 hatte ihm auch gesagt, dass ich das Kind nicht will. Er sagte, er überließe die Entscheidung mir, weil es mein Körper ist. Er würde in beiden Fällen zu mir stehen. Ich ging also zum Frauenarzt %26 sagte ihm, dass ich das Kind unter keinen Umständen austragen will. Er verweiste mich zu einer Beratungsstelle. Ich ging dorthin %26 die Dame fragte mich, warum ich kein Kind haben wolle. Meine Antwort war ' Weil ich Kinder hasse. ' Was natürlich nicht gestimmt hat, aber was erwartet man von einer 16 Jährigen die völlig unter Schock steht. Ohne weiterhin nachzufragen, gab sie mir die Bescheinigung zur Abtreibung. Sie empfiehlte mir einen Arzt in der Nähe. Ich ging direkt nach dem Beratungstermin dorthin. Als ich dort nachfragte, sagte man mir sie hätten erst in zwei Monaten einen Termin frei. Ich war aber in der 8. Schwangerschaftswoche. Die Dame am Empfang sagte mir dann ' Dann müssen Sie es wohl bekommen. ' Ich fand danach noch einen Frauenarzt, der Abtreibungen vornahm. Ich wurde dort sehr gut aufgeklärt, war allerdings wie hypnotisiert %26 unterschrieb einfach, ohne drüber nachzudenken. Zu dem Abtreibungstermin erschien ich dann ganz glücklich, weil ich das einfach alles hinter mir haben wollte. Doch was ich dort erlebte, war viel zu schockierend für mich. Ich kam in den Op. Ich legte mich hin, meine Beine wurden etwas höher festgeschnallt. Ich kam mir vor, wie auf einem elektrischen Stuhl für Schwangere. Ich fing an zu weinen, weil ich mich nicht wohl gefühlt hatte. Der Narkosearzt meinte dann ' Was gibt es denn jetzt zu heulen ? '. Das schockierte mich noch mehr %26 ich sagte ihm, er solle einfach weitermachen. Als ich von der Operation aufwachte, lag in dem Aufwachraum neben mir ein weiter Mädchen, ungefähr mein Alter. Sie sah total verwahrlost aus. Fettiges Haar, ungepflegt, kaum Zähne noch im Mund %26 Dreck unter den Zehennägeln. Sie sagte dann zu mir ' Hast du auch weg machen lassen ? ' Ich nickte bloß. Sie sagte dann ' Ich hab jetzt schon das dritte mal weg machen lassen, ist garnicht schlimm. ' Ich war perplex. Zog mich an %26 ging wortlos. Zu hause angekommen, bekam ich direkt einen Heulkrampf. Ich hatte solche Schuldgefühle. Ich hatte Angst, wie ich vor Gott dastehe. Obwohl ich in der Nacht vor den Abbruch noch gebetet hatte %26 wissen wollte, ob ich das wirklich tun sollte. Ich träumte in dieser Nacht, dass Gott mir sagte, dass ich es tun darf %26 danach alles gut werden wird. Doch die Schuldgefühle ließen auch eine Woche später nicht nach. Eines Nachts wollte ich sogar von meinem Balkon springen, meine Mutter konnte mich noch zurück halten. Am nächsten Tag war ich wie ausgewechselt. Ich war voreinmal glücklich %26 dachte ein Jahr lang nicht mehr an meine Abtreibung. Ein Jahr nach der Abrteibung sollten wir im Religionsunterricht Referate über ethische Themen halten. Ich entschied mich für das Thema Abtreibung. Ich dachte, ich hätte das verarbeitet. Doch das war wohl doch nicht so. Ich hielt mein Referat. Die Wochen danach wurden immer schlimmer. Ich wusste vorher nie, wie ne Abtreibung genau aussieht. Ich wusste nicht, wie das Kind dabei umkommt. Man hatte mir das nie gesagt. Ich wurde immer depressiver, war unzufrieden, weinerlich, aggressiv, hing mit zwielichtigen Gestalten rum %26 meinen Freund verließ ich von heute auf morgen %26 brach den Kontakt vollständig ab. Ich ekelte mich vor ihm. Ein halbes Jahr ging das so. Ich hatte solche Angst eine Strafe von Gott zu erhalten, ich war beinahe paranoid %26 dachte, der Teufel wäre hinter mir her. Ich konnte nicht mehr alleine zu hause sein, weil ich richtige Panikattacken bekam. Ich entschied mich dann psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen %26 fand eine Therapeutin, die mir helfen wollte. Wobei ich mir das auch hätte sparen können. 25 Therapiestunden waren mir verschrieben worden. Die erste Stunde redeten wir über den Vorgang der Abtreibung. Die nächsten drei Stunden, fing Sie an mit mir über jeden möglichen Scheiß zu reden, nur nicht über das, weswegen ich dort war. Die vierte Stunde sagte sie dann ab %26 meinte, sie würde sich melden, wegen einem neuen Termin. Doch sie meldete sich nicht mehr %26 ihre Nummer war auch ungültig. Obwohl ich mich bei dieser Therapeutin nie wohl gefühlt habe, war ich trotzdem sauer, wie konnte sie mich einfach im Stich lassen ?! Ich versuchte selber damit klar zu kommen. Ich fing an immer stärker an Gott zu glauben %26 bittete jeden Tag um Vergebung.

Ich werde dieses Jahr nun 20 Jahre alt. Immerhin denke ich nicht mehr, der Teufel sei hinter mir her %26 Selbstmordgedanken habe ich auch keine mehr. Allerdings stelle ich mir häufig, nahezu täglich meine eigene Beerdigung vor. Ich habe immernoch wahnsinnige Angst eine Strafe von Gott zu erhalten. Sobal ein kleines Problem auftaucht, fange ich an zu weinen %26 denke, dass ist die Strafe von Gott für die Tötung an meinem Kind. Ich habe seitdem so eine Furcht vor Gott, weil ich jeden Tag eine Strafe erwarte, zum Beispiel, dass meine Eltern sterben. Ich gehe seitdem auch öfters mal in die Kirche. Sobald ich die Kirche betrete spüre ich ein Ziehen im Unterleib. Ob Einblidung oder nicht, ich weiß es nicht. Ich habe seitdem extreme Angst vor dem Frauenarzt. Egal vor welchem ! Es kostet mich riesige Überwindung zur halbjährlichen Untersuchung zu gehen. Ich hatte seit dem auch nie wieder eine richtige Beziehung. Nur ständig wechselnde Sexualpartner. Wenn ich einmal mit jemanden Sex hatte, melde ich mich nicht mehr, weil ich ein Ekelgefühl verspüre. Ich habe seitdem auch kaum Gefühlsregungen. Ich werde nicht mehr wütend %26 empfinde auch keine Freude mehr. Ich habe zwar viele Freunde, doch melde ich mich häufig tagelang nicht bei denen, weil ich in richtige Depressionen verfalle. Am schlimmsten ist allerdings, dass ich Angst habe, was Gott noch mit mir vor hat. Ich weiß zwar selber, dass ich das alles akzeptieren muss, doch kann ich es nicht. Sobald ich kleine Kinder sehe, denke ich an die Abtreibung. Wenn mich ein Kind anfasst, fühle ich mich danach dreckig %26 schmutzig %26 bilde mir sogar ein, dass ich danach nach Verwesung rieche. Ich habe das Gefühl, dass jeder mir ansieht, was ich vor vier Jahren getan habe. Ich wollte mal Kinderpsychologin werden, doch dazu fühle ich mich nicht mehr in der Lage. Ich weiß, dass ich vielleicht therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen sollte, doch habe ich seit der Therapie damals, wahnsinnige Angst vor Therapeuten.
Ich weine oft heimlich. Weil ich nicht verarbeiten kann, was dort passiert ist. Nach der Abtreibung hatte ich auf Unterleibsschmerzen gehofft, um zu merken, was dort geschehen ist. Nichts, garnichts. Es war wie ein Traum. Ich legte mich auf den Op Tisch, schlief ein %26 wachte auf. Alles war erledigt. Das war das Schlimmste für mich. Nichts davon gemerkt zu haben.
Bis heute geht es mir verdammt schlecht deswegen %26 ich weiß echt nicht, wie das bei mir in 10 Jahren aussehen soll. Einerseits möchte ich später Kinder. Aber auch habe ich Angst diese Kinder dann zu verlieren, weil ich vor Gott als Mörderin dastehe, die es nicht verdient hat Kinder zu bekommen.
Ich möchte auch nicht mit meinen Freunden darüber reden, weil die mich niemals so verstehen könnten.

Ich habe seitdem ein gebrochenes Herz, was ich mir selbst zuzuschreiben habe.

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Name:
Melodie (Mel_odie@gmx.de)
Datum:Mo 25 Feb 2013 23:10:05 CET
Betreff:Es frisst mich auf :(
 

Hallo ihr Lieben,...

ich hoffe ich bin hier richtig ... und ich kann mir ein wenig "Luft" verschaffen....

Am 17.Jan. 2007habe ich mein Baby abgetrieben (schon wenn ich das schreibe weine ich !!!) Man sollte meinen nach so langer Zeit ist das mehr oder minder verdrängt oder vergessen... aber NEIN ! Es frisst mich innerlich auf ! Ich weiss nicht wohin mit meiner Trauer !!!!

Zu mir... ich hatte damals eine 10 jährige beziehung beendet... und habe daraus 2 bezaubernde Söhne. Meine jüngster war gerade 8 Monate jung, sehr anstrengend, denn eiin schreib Baby. ich selbst hatte Wochenbett Depressionen, die niemand ernst nahm und erkannt.... Als ich erfuhr das ich damls mein zweites Kind erwarte, bin ich weinend zusammengebrochen... ich wusste das ich überfordert sein werde. Aber der Vater des Kindes meinte das wir das schaffen und er sich ja sooooo eine Tochter wünscht. Also bekam ich das zweite Kind.... allerdings war es ein Bube... und der Vater hatte seid er das Geschlecht kannte kein interesse mehr daran...

Wie gesagt die Trennung kam... ich lernte ganz fix danach einen Freund der Familie kennen... und bereits 2 Monate danach war ich Schwanger... das dämliche Kondom rutschte ihm vom P... :(

Ich wusste es SOFORT!

Vom Frauenarzt bekam ich ein: Herzlichen Glückwunsch! Sie sind in der 5 SSW... Sie bekommen doch das Kind?!?!

Ich guckte und sagte NEIN!... ich kann nicht.... Er schaute, sagte nichts... udn sagte welche Möglichkeiten ich habe...also sagte ich es meinem Partner ... der sagte lediglich... das was du machst ist das richtige.

Also ein Beratungsgespräch das nach 5 min erledigt war. Im nachhinein lächerlich ! Mir wurden keine Hilfen angeboten, keine Wege gezeigt.... ob sie geholfen hätten weiss ich nicht.... :(

Dann der Termin zum abbruch. mir wurde gesagt ich solle mich beeilen mit der entscheidung, denn bis zur 6 SSW kann man das mit Tabletten erledigen ... OP, Krankenhaus ... ??? Oh Gott ... also gesagt getan.... mein Partner fuhr mich... kam aber nicht mit....Ich bekam 3 Tabletten... die Ärztin erzählte mir, sobald ich die 3te Tablette genommen habe... gibt es kein Zurück !

Ich nah die erste.... dann die zweite.... am dritten Tag schloss ich mich ins Bad ein... zitterte.... mein Partner schaute TV.... ich brach im bad auf dem boden zusammen heulte wärend ich die Tablette nahm.... auch jetzt weine ich ....:(

Denn bevor ich die Tabletten bekam... machte die Frauenärztin ein Ultraschall... drehte den Monitor zu mir... zeigte das Baby... ich glaubte sogar ein Herz zu sehn.... Sie fragte ob ich mir sicher sei......

Nach dem dritten Tag war ich nüchtern, .... gefühlskalt.... und brachte den rest hinter mich... als ich aufs Klo musste beim Arzt... suchte ich im klo verzweifelt nach meinem Baby.... aber fand es nicht .....!!!!!!!!

Es vergeht kein tag an dem ich nicht trauer ! Es wird immer schlimmer....! Mein Partner..den ich heute noch habe.... lässt das eher kalt... er möchte nun ein Baby... Ich erlaube es mir aber nicht! Ich habe das recht verwirkt eines zu bekommen !!!! Ich habe mein Baby verhungern und verdursten lassen... Ich habe im nachhinein erst erfahren wie das Baby stirbt ..das hatte mir damals keiner gesagt...

Ich hoffe so sehr das es bei meiner Mama (die an Krebs verstorben ist und mein halt war)auf einer Wolke sitzt... es soll mir icht vergeben... denn ich tuhe es auch nicht ! Ich werde dafür in der Hölle schmoren... was ich auch verdient habe !

Ich habe niemanden den ich mich anvertrauen kann... ich gucke YouToube...sehe wie Babys abgetrieben werden... und andere Eltern sogar schwerstbehinderte Kinder austragen... und verachte mich selbst!!!

...meine Schwester ist mit 40 zum dritten mal Schwanger... der Vater ist weg... und sie bekommt es doch! Ich beneide sie sehr ! ich freue mich so auf das Kind, als wäre es meins!!!!! Im Ernst! Es macht mir Angst! Ich habe unmengen an Babysachen für sie... besorge sogar ein kinderzimmer !!!!! Darf zum Ultraschall mit...

...letzlich freue ich mich für sich und denke daran wie alt mein Baby nun wäre.... es wurde dies Jahr 6 jahre !!!!!!!!!! Mein jüngster wird nun 8 jahre....

Ich mache mir Sorgen um mich..... und hab es nicht verdient..... :(

Danke das ich es einfach mal schreiben durfte....Mel

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Name:
silvi laguna (maikind2010@googlemail.com)
Datum:Sa 23 Feb 2013 18:57:54 CET
Betreff:11 September 2012
 

heute, gestern die letzten Tagen besonders in den Nächten sind meine Gedanken nur bei euch...
ich weiss ja nicht mal ob ihr zwei Jungs oder zwei Mädchen oder ein Junge und ein Mädchen ward...
ich weiss gar nichts mehr...
ich weiss nur das ich den Anblick von Zwillingen nicht mehr ertrage, Schwangere Frauen machen mich aggresiv...
was habe ich bloss getan am 11 September???
Ich habe meine drei Kinder, die mir das wichtigste in meinem Leben sind. Die mich mehr als brauchen und fordern,
ja sogar täglich überfordern, deshalb habe ich ja auch diese Entscheidung getroffen...
aber immer mehr gebe ich mir die Schuld das ich als Mutter versage, das ich ständig überfordert bin und keine gute Mutter.
Wäre ich gelassener, würde ich mein Leben mehr im Griff haben, weniger traurig sein dann wären meine Kinder vielleicht auch nicht so anstrengend...denn wir als Mütter sind der Sender unsere Kinder die Emfänger und die spüren sehr wohl wie es uns geht, ob wir gut drauf
sind oder schlecht...
Was ich sagen will, wäre ich ein anderer Mensch gewesen zum Zeitpunkt der Zeugung, wäre ich gelassener mit Stress umgegangen, hätte ich weniger Auseinandersetzungen mit meinen Partner gehabt, dann hätten die Zwillinge sehr wohl einen Platz in meiner Familie gehabt.
Ich wollte immer viele Kinder, immer Zwillinge...und dann passiert es zu einem Zeitpunkt der so schlecht war...wo ich soviele negative Gedanken hatte, mit Depressionen zu kämpfen, Geld- und Beziehungsprobleme... und löschte das Leben in mir einfach aus...Einfach so...
Ich werde mich selbst nie verstehen was ich mir dabei gedacht habe...Gut mein Kopf sagte damals Du musst deinen drei Kindern eine gute Mutter sein fünf wirst du nie schaffen, nicht jetzt...mein Kopf sagte mir du musst den Abbruch für deine anderen Kinder durchziehen sie brauchen dich sehr...
aber was mein Herz gesagt hat wie es geweint hat und immer noch weint...Tag für Tag, Nacht für Nacht das weiss keiner...
ich bereue es immer noch sehr...

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122


Name:
schlechtesGewissen (siss@live.de)
Datum:Fr 15 Feb 2013 20:04:31 CET
Betreff:Traum
 

Im Jahr 2010 hab ich meine Tochter zur welt gebracht. Leider alleinerziehend. Im Oktober wurde ich ungeplant Schwanger und entschied bis November hin und her. Ich kannte die Vorteile beim Schwanger sein und das Glück ein Kind zu haben. Aber ich sah auch die Nachtteile. Mit zwei Kindern alleine, neuen Job unterbrechen, wieder keine Unterstützung vom Vater etc.. Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher was richtig oder falsch ist. Dann lag ich auf dem Bett und hab nur geheult. Ich wurde wach, hab schmerzen im Unterleib gespürt und mir wurde wieder klar das ich im Krankenhaus bin und das Baby weg ist. Ich hab es umbringen lassen. Hals über Kopf bin ich unter tränen aus dem Krankenhaus geflüchtet. Ich hatte die totale Kurzschlussreaktion. Zuhause war ich wieder bei meiner Tochter und konnte in ihr Kraft finden. Ich habe nicht mehr geweint. Ich hatte ein schlechtes Gewissen aber es kamen keine Tränen mehr. Dann hatte ich das Baby von meiner Schwester im Arm und es kam wieder Tränen. Ich musste an mein Baby denken. Ich habe es trotzdem geliebt und es ist in meinem Herzen. Aber ich weine nicht mehr. Seit November weine ich deswegen nicht mehr.
Diese Nacht hatte ich einen Traum...
Ich war schwanger vielleicht 5. oder 6. Monat. Ich hab die Bewegungen so gespürt wie bei meiner Tochter. Es fühlte sich echt an. Dann stimmte was nicht. Ich hatte ein Loch im Bauch und das Kind streckte den Arm raus. Ich konnte die kleine Hand halten. Ich hatte angst um das Baby. Ich hatte angst das es stirbt. Ich bin ins Kramnkenhaus mit diesem komischen Loch im Bauch und ich konnte die Bewegungen nicht mehr spüren. Es lag ganz ruhig in meinem Bauch. Ich dachte es ist tot.... da war der Traum vorbei...

Ich frage mich jetzt ob ich diesen Traum wegen der Abtreibung hatte. Das es doch noch zu Tief in meinem Unterbewusst sein ist. Manchmal wünsche ich mir, ich hätte es bekommen... aber es ist nicht.... es tut mir leid... und tat mir davor auch leid und dabei auch... Ich will diese Albträume nicht haben. Ich weis nicht mal ob ich jetzt je wieder ein Kind bekommen kann...

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Name:
März 2008 (susi.sommer.2@web.de)
Datum:Mo 31 Dez 2012 03:30:02 CET
Betreff:Verarbeitung?
 

Vor einem Monat wäre mein Kind 4 Jahre alt geworden. Vier Jahre alt. Mit vier Jahren kann man schon so viel, da ist man ein richtiger kleiner mensch. Man kann seit mehr als der hälfte seines Lebens laufen. Und sprechen kann man auch! Die meisten haben sogar schon ihre Trotzphase hinter sich und gehen in den Kindergarten. Ganz alleine ohne Mama. Mama. So ein schönes Wort. Ich wär auch eine Mama gewesen. Aber ich bin keine. Ich bin nur ein furchtbar schlechter egoistischer mensch. Bald ist es 5 Jahre her und ich trauere immer noch jeden tag. Manchmal ist es schlimmer manchmal besser. Ich kann die trauer jetzt länger in mir aufstauen bis sie dann heftig ausbricht. Anders als früher. Da konnte ich gar nichts ertragen. Ich glaube das niemand in meinem Umfeld nachvollziehen kann wie ich mich fühle. Einerseits liebe dich kinder überalles. Sie faszinieren mich wahnsinnig, sie sind so ehrlich und rein. Der Gedanke daran ein Kind groß zu ziehen das ein teil von mir selbst ist ist wahnsinnig. Ich würde es lieben wie niemand anders auf der Welt.
Dann ist da aber die andere Seite. Wenn ich Babys, Kleinkinder oder schwangere sehe dann wünsche ich denen so oft den Böses. Es ist heftig das zu sagen aber so heftig fühlt es sich auch an. Purer Hass. Neid der sich in Hass wandelt.
Und dann ist da noch die Fassade. Abtreibungen sind ein absolutes Tabuthema in der Gesellschaft. Frauen die ihr Kind abgetrieben haben dürfen nicht trauern, sie haben doch keinen Grund, sie wollten es ja so und haben sich selbst dafür entschieden. Wer bemitleidet denn schon eine Mörderin? Deswegen spielt man tag für tag eine rolle. Man ist innerlich sehr aufgewühlt, zwiegespalten zwischen Faszination, trauer und neid. Aber nach außenhin darf man sich das ja niemals anmerken lassen. Ich kann ja nicht durch sie Stadt laufen und öffentlich allen schwangeren Frauen den Tod wünschen. Also muss man so tun als ob man sich total freuen würde für alle schwangeren und frischen Müttern. "Oh was für ein süßes Baby, herzlichen Glückwunsch! Ich freu mich ja so für euch". Alles geheuchelt. Alles gelogen um die friedefreudeeierkuchenfassade nicht bröckeln zulassen. Mein leben ist furchtbar. Ich habe einen riesigen Wunsch schwanger zu sein und kinder zu bekommen. Mit den Jahren wurde dieser Wunsch immer stärker und mehr und mehr durchdacht. Aber darf man solche wünsche als Mörderin überhaupt haben? Hat man diesen Wunsch nur weil man dadurch die Trauer über den Verlust des ersten Kindes bewältigen will? Meinem verstand ist klar das ein "neues" Kind das "alte" nicht ersetzten kann! Aber das Herz ist dumm...
Und wenn es nicht so wäre denke ich trotzdem dass man kein Kind bekommen darf wenn man immer noch stark traumatisiert ist vom Abbruch einer Schwangerschaft. Aber wie verarbeitet man so etwas? Kann man das überhaupt? Jemals? Ich denke man wird es sein leben lang bereuen. Das auf jeden Fall. Aber kann man in der Sache trotzdem seinen frieden finden? Geht das überhaupt?
Ich bin jeden tag so traurig. Jede schwangere auf der Straße, jedes Baby im fernsehn sind wie ein Messerstich mitten ins Herz. Ob ich wohl irgendwann daran verbluten werde?

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Name:
Sofi (daniela-16@live.de)
Datum:Mi 12 Dez 2012 22:35:18 CET
Betreff:Abtreibung
 

Hallo ihr!
Ich hatte gestern eine Abtreibung :( . Ich bin 18 Jahre und war in der 11. Ssw,mein Freund ist arbeitslos und bekommt sein Arsch zu gar nichts hoch,ich wollte meinen Baby nicht so etwas antun und es in so eine Welt/Wohnung setzten. Mein nächster Gedanke war abzuhauen aber das ging auch nicht weil ich persönlich weiß wie es ist ohne Vater auf zu Wachsen, und weiß wie es ist alles ohne ihn zu Meistern. Also kam mein Entschluss auf einen Schwangerschaftsabbruch! Mein Freund Tat nichts für mich zu der zeit er schrie mich an oder haute zu Kumpels ab wenn es zu Diskussionen kam wegen dem Baby,es Tat alles so weh wie er mich behandelte, er trieb mich so zu sagen in die Richtung, anstatt mir mit zu zusprechen.
Am morgen war ich noch fest entschlossen es zu tun aber als ich auf dem weg zur Klinik war -mit einer freundin- ist es nicht mehr so gewesen.
Sie sagte zu mir "weißt du was ich mich seit Tagen frage, ob der/die kleine auch so wunderschöne Augen hat wie du" ,ab da kamen mir die Tränen,
ich wollte wieder heim fahren, aber in meinem inneren ging rum das es ohne finanziellen Mitteln,Vater und mit heftigen Problemen kein sinn hätte und ich erst alles aufbauen sollte bevor ich ein Baby bekomme. Ich betrat die Praxis und mir war ganz anders zu Mute. Es kam dann die Narkose Ärztin und die Frauenärztin, sie sahn das ich Angst hatte und mir nicht sicher bin, sie meinte sie haben das recht jederzeit zu gehen es bestraft sie niemand! Sie gaben mir noch weitere 30min Bedenkzeit, ich wollte zu meinem Handy greifen aber der Akku war leer :(, ich wollte meiner Freundin schreiben ob die rein kommen könnte weil ich mir immer noch unsicher war.. Als alles unterschrieben war,ging es so schnell,ich lag auf meinem Bett und starrte nur noch die Wand an. Ich hab zuerst gar nichts bereut aber dann am Abend brach ich in mir zusammen,mir fehlt mein Baby so sehr das es mir so leid tut so eine Entscheidung getroffen zu haben! Aber was sollte ich tun!! Mein Freund wusste es und Tat trotzdem nichts. Ich Bau jetzt erst mein leben auf und versuch meinen Freund jetzt einige Dinge klar zu machen damit sich was ändert oder ich werde gehen. Irgendwann ist der richtige zeitpunkt für ein Baby,mit diesem mann oder mit jemanden anders, aber der Zeitpunkt war definitiv der falsche. Ich denke oft an dich obwohl es knapp 1 1/2 Tage her ist :( du fehlst mir mein kleiner spatz!

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119


Name:
Maya (@Maya1987@gmx.de)
Datum:Do 08 Nov 2012 22:42:53 CET
Betreff:vor 2Tagen abgetrieben
 

Hallo,
Mein Name ist Maya ich bin 25J. Und habe bereits 2wundervolle Kinder.
Ich muss dazu sagen ich habe mich sehr gefreut als das erste Mal
Erfuhr ich sei schwanger. Obwohl ich 21 war und kein Schulabschluss hatte. Ich habe trotz der Ss versucht den Abschluss zu machen,bin aber

nach einigen Wochen wegen Komplikationen ins Kh. Ichaegekommen.
Meiner Tochter geht es zum Glück gut

(sie ist jetzt 4). Ich wollte sofort wieder die Schule besuchen ich habe meiner Mama gewohnt und sie wollte sich dann um die Kleine in der Zeit kümmern.
Doch dann der Schock 5Monate nach der Geburt war ich wieder schwanger. Der einzige Gedanke der mir in den Sinn kam war abtreiben. Ich habe gerade versucht mich von meinem Freund zu trennen und ich wollte unbedingt schulische vorran kommen. Aus lauter Verzweiflung habe ich lauter Tabletten geschluckt in der Hoffnung eine Fehlgeburt zu haben. Ich habe auch ein Tag später Blutungen gehabt, ich habe schrecklich geweint. Doch ein paar Tage spater hat sich herausgestellt, dass

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118


Name:
Trini (trini71@gmx.de)
Datum:Sa 27 Okt 2012 23:28:25 CEST
Betreff:An Nina
 

Hallo Nina!

Ich habe gerade Deine Botschaft "an die Welt" gelesen. Es ist schön, daß Du so ehrenwerte Lebensziele wie Heirat, Haus Kind, hast. Aber hast Du einmal darüber nachgedacht, daß der Schein eines "gutbürgerlichen" Lebens auch täuschen könnte? Angenommen, Du tötest dieses Kind. Welche Garantie hast Du, daß danach alles so glatt läuft, wie Du es Dir erträumst? Und wer sagt, daß wegen eines frühen Mutterseins alles Weitere schief laufen muß?
Ich bin zwölf Jahre verheiratet, wir haben sieben Kinder. Gutbürgerlich? Mein Mann ist trockener Alkoholiker und ADHSler. Nach außen hin denken alle: Tolle Familie, starke Frau, sympatischer Mann. Das dieser Mann aber mittlerweile jeden Abend nur noch zum Essen nach Hause kommt und danach bis morgens 2-3 Uhr verschwindet, und keine Erklärungen darüber abgibt (bist du die Gedankenpolizei, oder was?), weiß niemand. Am Montag ist er nach einem Streit wie üblich gegangen und schrieb mir am Tag darauf nur noch eine SMS (bin ein paar Tage in den Urlaub)und seitdem fehlt jede Spur. Die Polizei konnte sein Handy zuletzt am Frankfurter Flughafen orten. Ich habe z.Zt. keinen Perso, meine Bankkarte hatte ich ihm vor ein paar Wochen geliehen, weil er seine ständig verschlurt. D.H. ich habe kein Geld, kann mir aufgrund mangelnden Identitätsnachweises auch keins besorgen, kann bei den Ämtern nichts beantragen, der Tüv fällt diesen Monat an, die Miete, diverse Rechnungen...Ach, hatte ich erwähnt, daß er im Sommer einen ernsthaften Suicidversuch hinter sich hat?
Trotzdem würde ich nie, aber auch nie auf die Idee kommen, daß eines meiner Kinder zuviel ist, oder das es leichter wäre ohne sie. Diese Kinder sind mein Leben und ich liebe sie alle.
Ich weiß, daß ich in einer schrecklichen Krise stecke, aber Krisen gehen vorbei. In einem halben Jahr bin ich da sicher wieder raus. Jetzt im Augenblick scheint alles unlösbar, aber glaube mir:
In jeder Krise steckt eine Chance!
Wenn das Kind "weg" ist, hast Du nicht mehr dieses Problem, aber dafür sicher andere. Der einzige Weg ist durch die Krise hindurch, und dann weitermachen. Du hast doch einen Partner der zu Dir steht. Und eine Familie, die Dich auffängt, hast Du auch. Das ist mehr, als die meisten Frauen in Deiner Situation haben. Ergreife diese Chance!
Überlege einmal, wie oft Du im Leben schon Deine Meinung total geändert hast. Was hattest Du vor zwei oder drei Jahren für eine Einstellung zum Leben? Sie ist sicher ganz anders als jetzt. Und genauso wird es in zwei Jahren auch sein.
Auch wenn Du Dir jetzt "total" sicher bist mit irgendwelchen Entscheidungen: In zwei Jahren wirst Du über das, was Du heute denkst entweder Dir die Haare raufen oder darüber lächeln.
Nina, dieses Kind ist Dein 1.Kind. Jedes nachfolgende, lebendig oder nicht, ist das darauffolgende, und wird nie den gleichen Stellenwert einnehmen können.
Du bist im Augenblick total verkopft. Aber das Leben hat schon begonnen. Du bist schon Mutter.
Wenn Du Euch beiden, dem Kind und Dir keine Chance gibst, verkraftest Du das nicht!
Bitte Nina, TU ES NICHT !!!

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Name:
LikeLeffers (Nina.Plath1@gmx.de)
Datum:Fr 26 Okt 2012 15:25:22 CEST
Betreff:Schwanger mit 20, ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Kommt ein Abbruch in Frage?
 

Hallo,

ich habe mein Anliegen in einem Internetforum anonym veröffentlicht. Mir ist es wichtig, vor einer so weitreichenden Entscheidung, möglichst alle Punkte und Einwände zu beleuchten um anschließend nicht kreuzunglücklich und als gebrochene Frau dazustehen. Eine Dame antwortete mir, und nannte mir als mögliche Anlaufstelle den Link dieser Seite. Was wirklich ein super Zufall ist, denn mittlerweile habe ich die Frau meines Vaters ins Vertrauen gezogen, welche im übrigen Gläubig ist, und die sagte mir, dass ich auf der Internetseite Rahel-Ev. Unterstützung und Zuspruch finden würde .. Aus diesem Grund, stelle ich nun auch hier nocheinmal die Frage die ich in dem anderen Forum auch schon gestellt habe und kopiere gleich darunter meinen zweiten Beitrag von heute, in dem ich schildere in welcher Phase der Entscheidungsfindung wir grade stecken und auf welche Fragen ich alleine keine Antworten finde. Ich wäre für eventuelle Antworten sehr dankbar :-)


Hallo,

ich habe gestern morgen erfahren, dass ich in der 3. Woche schwanger bin. Ich habe sofort einen Termin für einen Schwangerschaftsabbruch für kommenden Dienstag vereinbart, weil dies das erste war, was mir in den Sinn gekommen ist. Nachdem ich nun eine Nacht drüber geschlafen habe, bin ich mir nur noch zu 80% sicher, dass dies der richtige Weg ist. Meine derzeitige Lebenssituation erlebt es mir eigentlich nicht, ein Kind auf die Welt zu bringen. Ich bin erst 20 Jahre alt und habe vor kurzem meinen Ausbildungsberuf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen. Seitdem arbeite ich befristet in der Gastronomie für grade mal 945€ Netto. Zwar lebe ich seit drei Jahren mit meinem Partner ( 21 und berufstätig ) zusammen, doch auch er fühlt sich noch nicht bereit für ein Kind. Unsere Eltern würden uns ganz sicher toll unterstützen, aber wir haben immer den Traum eines gutbürgerlichen Lebens gehabt ( Heirat, dann Eigenheim, dann Kinder ). Natürlich ist die Schwangerschaft auf unsere eigene Fahrlässigkeit zurückzuführen und wir sind uns sehr bewusst, was ein Kind bedeuten würde.

Meine Frage ist nun, ob es vielleicht jemanden gibt der sich in der selben oder einer ähnlichen Situation befindet oder befand und uns seine Entscheidung erläutern kann ? Und ob man uns vielleicht Tips geben kann, um die richtige Entscheidung treffen zu können ? Für Hilfe und Zuspruch sind wir Ihnen sehr dankbar :-)


So, nun folgt der 2. Beitrag von heute ;-)


**Wow, vielen lieben Dank erstmal für die zahlreichen und kompetenten Antworten. Mit solch einer Resonanz hätte ich gar nicht gerechnet, ich bin beeindruckt :-)

Nun sind einige Tage mit der Gewissheit, Schwanger zu sein, ins Land gezogen. Wir hatten in der Zwischenzeit das Beratungsgespräch und haben uns beim Gynäkologen vorgestellt. Das befruchtete Ei hat sich noch nichteinmal eingenistet, soweit ist es noch nicht mal. Das Beratungsgespräch hatte den Effekt, dass wir nun auf der moralischen Basis sehr verunsichert sind was den eigentloich geplanten Schwangerschaftsabbruch anbelangt. Rational spricht natürlich alles dagegen, dass Kind wirklich auszutragen und auch emotional sind wir, wie bereits geschildert noch in keinster Weise bereit dazu, Eltern zu werden. Wir stecken ja selber noch mitten in unserer eigenen Lebensplanung .. Allerdings sind wir uns mittlerweile nicht mehr so sicher, ob wir eine Abtreibung so einfach wegstecken können. Wir sind nämlich diesbezüglich beide sehr sensibel. Der Gedanke daran, behagt uns beiden überhaupt nicht und nach dem Arztbesuch haben wir mittlerweile sogar ein wenig Angst, dass sich das befruchtete Ei nicht einnisten könnte, sondern abgeht .. Bedeutet dass im Umkehrschluss nicht eigentlich, dass wir das Kind im inneren gerne bekommen möchten ? Mein Partner bemüht sich die letzten Tage auch so sehr um mich und ist so liebevoll, dass ich das Gefühl habe, er möchte mir signalisieren, dass er das kleine Würmchen eigentlich behalten möchte. Sind wir in Anbetracht dieser Tatsachen nicht eigentlich schon sehr weit ab von dem Gedanken der Abtreibung ? Und blenden wir uns vielleicht einfach selber indem wir die ganze Sache durchspielen, wie es im Alltag laufen und funktionieren könnten, weil wir uns damit schon an den Gedanken anfreunden und eine Bindung zu dem Baby aufbauen ? Wie gesagt, faktisch und in anbetracht unserer eigentlichen Lebensplanung spricht alles gegen diese Schwangerschaft. Und ich habe auch die starken Befürchtungen, dass wir der kleinen Maus, aufgrund unseres geringen Alters, nicht die Eltern sein können, die ein Kind verdient hat .. Andererseits stelle ich mir auch die Frage, ob man überhaupt JEMALS zu 100% emotional gefestigt ist um ein Kind großzuziehen ? Bzw ob man nicht einfach mit seinen Aufgaben wächst und ob ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es Eltern gibt, die gleich von Anfang an alles perfekt machen, oder ? Oh man, dass ist wirklich eine wahnsinnig schwere Entscheidung. Theoretisch könnten wir den Abbruch jederzeit vornehmen lassen, da wir sowohl alle nötigen Unterlagen und Bescheinigungen bereits besitzen und wie bereits geschildert, auch schon einen Termin für den kommenden Dienstag haben ..

Ich danke Ihnen allen sehr, für die wahnsinnige Resonanz und die damit bekundete Anteilnahme. Für weitere Standpunkte und Sichtweisen oder Punkte, an die wir noch gar nicht gedacht haben, bin ich weiterhin sehr sehr dankbar :-)

Ich wünsche allseits ein schönes Wochenende.

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116


Name:
Alex (beati@webmail.de)
Datum:Mo 15 Okt 2012 16:46:30 CEST
Betreff:Freundin ist in der 11 Woche schwanger und zieht es in betracht abzutreiben!!!
 

Hallo,

meine Freundin (23) ist schwanger in der 11 woche, ich bin 32 Jahre alt.
Meine Freundin kämpft mit sich nun schon 3 Wochen soll sie abtreiben oder nicht, sie sucht sich immer nur negative gründe um abzutreiben, sachen wie sie will jetzt nicht schwanger sein, jetzt wo ihre erste Tochter 5 Jahre alt ist kann sie wieder ausgehen, sie will auch in denn urlaub usw.

Sie sagt zwar sie will nicht schwanger sein, aber anderst herum kann sie sich mit dem gedanken der Abtreibung nicht anfreunden!

Die Beziehungslage zwischen uns ist auch komisch will ich jetzt mal sagen!
Wir haben versucht zusammen zu wohnen 1 Monat lang, danach ging es ihr schlecht undirgendwie launisch. Sie schickte mich wieder 560 km nach hause, es verging keine woche als sie spontan einen schwangerschaftstest gemacht hat, hat ihn mir über MSN Kamera gezeigt, wir haben uns so sehr gefreut.
Weil wir ja auch in der vergangenheit fast täglich über das thema unterhalten haben, und wollten beide ein baby.
Uns Geschichten erzählt wie wir uns die 9 monate vorstellen, gut dann sind wir wieder zusammen in die wohnung, es ging 2 wochen und sie log mich an sie kann ihrenex nicht vergessen sie hat noch gefühle für ihn!
Und entschloss sich abzutreiben!
Das geht jetzt schon 3 Wochen so, sie ist bei ihrem Ex nur wegen der Tochter weil die Tochter im glauben ist es ist ihr richtiger Vater.
Meine Freundin lässt und will auch keinen körperlichen kontakt.
Bin vor einer woche bei ihr gewesen habe sie überrascht wo sie denn termin bei pro familia hatte, sie konnte sich immer noch nicht entscheiden.
Hatten 3 schöne tage als wären wir ein richtiges Paar.
Sie hat mir gebeichtet das sie gelogen hat, sie liebt ihren ex garnicht mehr, sie hat sehr starke gefühle für mich!
Sie ist nur wegen der gewonheit und der tochter beim ex, weil anscheinend die tochter mich abstösst, aber dem ist ja nicht so, die tochter und ich haben immer zusammen gespielt, habe mir mühe gegeben, sie machte nur immer anzeichen wegen ihrem nicht leiblichen vater wenn wir in der nähe vorbei gefahren sidn, oder sie fotos von ihm gesehen hat!
Freitag hatte meine Freundin also noch ein Termin bei Profamilia, sie konnte sich immernoch nicht entscheiden.
Jemand aus dem Internet sagte mir ich solle mich mal bei pro femina melden die sind viel besser als profamilia.
Sie hörte mir offen zu, und verstand wie schlecht es mir ging, sie fragte ob sie mal mit meiner freundin redn soll, natürlich dachteich mir.
Hab die nummer gegeben und meine freundin lies sich auf das gespräch ein.
Danach rief sie mich an und sagte sie merkt wie sehr sie an mir hängt.
Ich versuche ihr immer klar zu machen das sie keine angst haben muss, ich stehe immer zu ihr, wir hätten von meiner familie so viel unterstüzung, könnten uns inruhe eine wohnung suchen.
Aber irgendwie sucht sie immer argumente für die abtreibung,und sage ihr immer das es wegen ihren hormonen ist, das sie alles intensiver und alles schlecht sieht!
Am anfang wollte sie immer ein kind mit mir und jetzt auf einmal nicht mehr!
Ich weine jeden tag und wenn ich solche geschichten hier lese wirds mir ganz schlecht, das sie denn schlimmsten fehler ihres und meines lebens macht.
Meine Kraft ist bald am ende, wie geht das alles aus!?

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Name:
silvi laguna (maikind2010@googlemail.com)
Datum:Di 25 Sep 2012 08:18:34 CEST
Betreff:es wird jeden Tag schlimmer
 

heut ist der Abbruch 14 Tage her...und jeden Tag gehts mir schlechter...ich habe starke Kopfschmerzen muss nur noch weinen und die Schuldgefühle bringen mich um...die nehmen mir regelrecht die Luft zum atmen...ich kann seit Tagen nicht mehr essen...mein Rücken und mein Bauch schmerzen und meine Schultern und mein Nacken sind so verhärtet das jede Bewegung schmerzt...von meinem Partner entferne ich mich mehr und mehr...ich weine vor allem Nachts manchmal stundenlang...und er schläft seelenruhig...das macht mich sehr wütend, traurig und verständnislos...will er nicht sehen wie schlecht es mir geht???an meinem Arzt oder wieder an pro Familia will ich mich nicht mehr wenden...denn ich verurteile sie stark...sie hätten wissen müssen was danach kommt...sie kannten mich beide gut, wussten von meinen depressiven Verstimmungen, meinen Angstzuständen und von einem Nervenzusammenbruch Jahre zuvor...Trotzdem haben sie mich nicht gewarnt, mich nicht aufgeklärt...schlimmer wie im Moment kannst mir nicht gehen...dann hätte ich sie auch austragen können und nach den ersten harten Zeiten egal ob Monate oder auch Jahre, hätte ich es geschafft mit fünf Kindern...aber dies Krise, diese Schuld die ich in mir trage, diesen Verlust der wird mich ein Leben lang begleiten, und mein Leben zur Hölle machen...
Ich muss nun stark sein, auch wenn ich nicht weiss wie, denn meine anderen drei Kinder brauchen mich so sehr...

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Name:
Angelika Hildebrandt ( angel111ika@web.de)
Datum:Di 18 Sep 2012 13:55:59 CEST
Betreff:Ich habe mit 17 abgetrieben.
 

Ich erzähle meine Geschichte.Ich wurde von meinem jetzigen Mann mit 17 schwanger.Da wir frisch aus Russland kamen und ich noch nicht verheiratet war,schämte ich mich so vor meinen Eltern zu sagen,dass ich schwanger war.Ich machte ohne nachzudenken einen Abruch,den ich 21 Jahre niemanden erzählte.Bis zu meiner Depression.Ich vergass es,als ob es nie gewesen wäre,ich wollte es nicht wahr haben.Als ich in der Depressionsfase war,dachte ich an Selbstmord.In der Not schrie ich zu Gott,obwohl ich vorher garnicht an Gott glaubte.Es war ein Jahr und Gott erklärte mir in den Träumen,dass die Bibel doch ein wahres Buch ist.Dann bekam ich auch einen Traum,in dem ich mit einem jungen Mann,der genau 21 jahre alt war, das Leben hatte.Gott zeigte mir "das Leben" mit dem jungen Mann,er trug meine Taschen,sah aus wie mein Mann in den jungen Jahren nur mit der modernen Frisur.Ich war so glücklich und liebte diesen Jungen,aber kannte ihn nicht.Ich verliebte mich regelrecht in den(Nicht wie in einen Mannn) und sah etwas in ihm,was mich so anzog.Der Traum war soo lebendig.Als ich wach wurde,betete ich zu Gott und fragte"Herr,ist dieser Traum von dir?Wer war diese junger Mann,ich mochte ihn so und wollte garnicht,dass es aufhört,dieses Leben mit ihm." Ich hörte strenge Stimme des himmlischen Vaters."DEIN SOHN,du muss damit klar werden." und ich errinerte mich an die Abtreibung.Erst jetzt verstand ich,was mir entgangen ist,was ich nicht angenommen habe.Diese Liebe,die Gott mir schenkte."Es war wie ein Stich in mein Herz,ich sah mich und ich war es auch "Die Mörderin diesen Jungen"Nein,ich habe mich nicht vor Gott entschuldigt,ich konnte es nicht.Ich weinte und weinte und weinte und zerbrach ihnnerlich.ich fuhr in mein Studio und weinte,wenn kein Kunde da war,als der Kunde reinkam,wisch ich die Tränen weg und zog ein Lächeln an.Ich schrie im Gebet zu Gott "Herr,ich schaffe es nicht,ich verdiene nicht die Entschuldigung,aber hilf mir." Ich hörte die Worte"Rufe deine Schwester an" "Nein," sagte ich"sie weiss nichts davon und ich will keinen belasten" In 5 Minuten öffnete sich die Tür und es kam WER???? "meine Schwester" rein,die 15km entfernt wohnte.Natürlich war es ein Schock für mich,weil ich Gottes Worte hörte"Ruf deine Schwester an" Sie sah mich weinen und wir sprachen darüber,zum Schluss sagte sie,weil sie ungläubig ist"DAnn muss dein Gott dir es vorher sagen,das du sowas nicht tun darfst" Als sie weg war,hörte ich Stimme Gottes in mir."Und jetzt haben wir jemanden der es tut,du wirst von der Abtreibung erzählen und warnen." Gott hat mir schweren Herzens vergeben,aber ich sollte was für ihn tun,damit dieses Leid ein Ende hat.Was von beiden Seiten den Schwerz verursacht.Ich träumte noch einen Traum "ich befand mich in einem Hochhaus,Turm (Biblische Bedeutung Babylon,Verwirrung unserer Gedanken)und ging immer höher(Sündigte)Auf einmal brach der Boden unter meinen Füssen(Frucht der Sünde zieht uns runter) und ich fiel und fiel und fiel runter.ich befand mich in einer Küche,oder Labor,es lagen Messer und Instrumente da und ich empfang so eine Angst(wie die kleinkinder im Mutterleib)Ich wurde wach und betete"Herr,was war es für ein Traum?"ich wusste das Gott mir die Angst gezeigt hatte,wie diese Babys haben.Ich sah beim Gebet eine Vison """Ich sah einen Babysarg und dann sah ich ein Mülleimer in den die Füsschen und Händchen hineinfielen.Mülleimer hatte keinen Boden und die Hänchen und Füsschen fielen durch und fielen in ein Abfluss unter dem Eimer,ins dukle Wasser.Ich sah einen schwarzen Tunel,Tunel des Todes und eine Zange mit den Zähnen,die diese Händchen und Füschen abgebissen hatte.Es war schlimm.schlimm Dies Vision war zu Ende und ich hörte Gottes Worte "DAS TUT IHR" Dann sah ich einen Lichttunel,Tunel des Lebens.Dann eine Mutter mit dem Baby auf dem Arm,das so süß lächelte.Dann sah ich das Baby wie ein leuchtendes Herz und die Hände des Vatres hielten es hoch,mit voller Stolz.Ich hörte die Worte "Und das schenke Ich euch." dann sah ich eine glückliche Mutter mit dem Kinderwagen gehen und zum Schluss wurde diese Kind erwachsen und ich sah das Kind am Grabe der Mutter weinen und nicht umgekehrt.Also Kind sollte die Mutter beerdigen,wenn sie ihren Weg zu Ende gegangen war.Gott schenkte mir ein Gedicht dazu,was er zum diesem Thema denkt.
17Gegen Abtreibung.

In deine Hände lege Ich ein Kind.
Die reine Seele.
Gebildet ist bei dir im Leib
aus Liebesquelle.
Ein Engelchen mit dem Himmelslächeln
und goldenen Locken.
Denk in die Zukunft vor
Und sei frohlocken. Kannte das Wort frohlocken überhaupt nicht
Ein Kind, das Freude schenkt
ist eine Himmelsgabe.
Zerreise nicht sein Herz,
sieh es als Aufgabe.
Der Lohn für deine Mühe
wird dir MEIN Segen.
In deinem Herz, in deinem Haus,
auf allen Wegen.
Schenk du zuerst ihm deine Liebe
und du wirst siegen.
Nimm herzlich auf in deinem Heim,
wirst Liebe kriegen.
Die Liebesfrucht ist Frucht des Leibes
und ist gegeben.
Reiß es nicht raus aus deinem Herz,
es ist vergebens.
Gott sagte zu mir:
„ Die Abtreibung ist ein dreimaliger Schmerz. Schmerz des Kindes, Schmerz der Mutter und mein größtes Schmerz.“
„ Die Geburt des Kindes ist eine dreimalige Freude. Freude des Kindes, Freude der Mutter und meine größte Freude.“
Jesus hat mir vergeben,aber für mich war es schwer die Wahrheit ins Gesicht zu sehen.Zum Schluss sagte Gott mir noch etwas"Tu es nie wieder...auch deine Kinder nicht" "Ja "dachte ich und vergass es,aber am nächsten Tag redete auf einmal meine Tochter von der Abtreibung und sagte"Ich werde abtreiben,wenn ich ungewollt Kinder bekomme" "AHHH",wie ein Stich ins Herz und ich errinerte mich was Gott zu mir sagte"Auch deine Kinder nicht"Ich redete eine Stunde mit meine Tochter darüber,dass man es nicht tun soll und dass ich ihr helfen werde und Gott helfen wird. Wenn es jemand von euch getan hat,wie ich es getan habe,betet um Vergebung,erkennt eure Schuld vor Gott und eurem Kind.Gott wird sie von der Schuld reinigen.Aber tut es nie wieder.Ich habe reine Wahrheit geschrieben,weil vor Gott nicht lügen kann.Gottes Segen in Jesus Christus

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113


Name:
JayJay (andrzej17@hotmail.com)
Datum:Di 11 Sep 2012 11:46:08 CEST
Betreff:Meine Verlobte und ich haben abgetrieben
 

Meine Freundin ist 26 und ich 27 Jahre alt und Khatoliken.
Wir wohnen über 1000KM entfernt, ist eine Fernbeziehung, jedoch wollte ich auf ende Jahr zu für immer zu ihr.
Sie war vor ca 6 wochen bei mir und benahm sich äusserst komisch, alles auf "NEIN" und sie ass Sachen die Sie früher nichtmal angeschaut hat.
Sie hatte auch die Menstruation nnicht bekommen, meinte aber dass diese noch kommen würde, somit drängte ich sie zu einem Schwangerschaftstest, wenn wir schon zusammen waren. POSITIV, meine Freundin in Tränen, dass kann nicht sein, was sollen wir jetzt machen? was sage cih den eltern? ich will es nicht..... Ich weiss nicht wie ich in dieser Situation in diesem Moment daher gekommen bin, wie ich mich genau verhalten habe, aber auch ich war Paff. Nach ein paar Miuten umarmte ich meien Freundin und fragt sie ob sie das Kind will, sie meinte Nein. Ich wusste nicht was ich machen soll Nein ist eben Nein und schwieg und machte einfach mit. Sie fuhr in ihr Land mit der Hoffnung sie geht zum Arzt und erhält die Medikamentöse Abtreibung, der Arzt stellte aber fest, dass sie schon in der 8ten oder 9ten Woche ist und er das nicht machen würde, es wäre verboten! Sie ging vom Arzt raus und rief mich an, dabei fing sie wild an zu weinen und wirkte panisch, ich versuchte sie zu beruhiegen. Sie war die letzte Patietin und der Arzt kam aus der Praxis und sah sie weinen. Er fragte was los sei und sie sagte ihm sie möchte das Kind nicht, sie sagte ihm dass Kind wäre von einem Mann den sie nicht kennt. Der Arzt lenkte ien und sagte ihr sie solle sich das überlegen und sich in ein paar Tagen melden. Sie sagte mir sie hat angst und cih nur alles wird gut.. (sehr erwachsen) Es ist unser Geheimniss, sie wollte mit niemandem darüber reden. Ich sagt ihr noch sie solle mit meienr oder ihrer Mutter darüber sprechen. Sie rief den Arzt an einem Montag vor ca 5 Wochen an und macht mit ihm für den Mitwoch ab und informierte mich und sagte sie würde dass nur machen wenn ich bei ihr wäre, ich liebe diese frau und machte den grössten fehler in meinem leben, ich flog zu ihr am Mittwoch und fuhr mit ihr zum Arzt, wir sprachen nicht viel, ich gab ihr einen Kuss und sie ging rein. Am liesbetn wäre ich ihr hinterher, aber ich blieb wie angewurzelt 20min stehen bis sie wieder raus kam. Sie sagte mir sie müsse nun warten bis in 3-4 Stunden starke blutungen entstehen und dann nochmal abwarten und ins Spital. Da es niemand wusste belügten wir die ganze Familie und sagten mein Freund spiele eine Party und wir würden dorthin fahren, wir konnten im Ferienhaus sein und uns "verstecken". Die Tabletten halfen nichts, also sind wir am Donnerstag Morgen wiede zum Arzt, der gab ihr zwei Spritzen und erhöhte die Dosies. Donnerstag wieder beim nichts passiert, Freitag wieder beim arzt nichts passiert, Samstag wieder und nichts passiert. Sonntag musste ich wieder Heim und liess meinen Engel alleine es zerris mir das Herz, ich weinte den ganze Weg sie bestimmt auch. Montag verging, Dienstag verging und de4r Mitwcoh verging, am Donnerstag musste sie in Spital. Sie rief mich an und schreh mir die ganze Zeit, ich habe verucht ihr so gut wie möglich zu helfen, fühlre mcih aber auch sehr schlecht, eine OP ich bin nicht dort... Es ging alles ganz schnell, sie nehmen mich jetzt mit und 20min später schrieb si mir wieder dass alles durch ist. Leider war si mit vier anderen Frauen im Zimmer und sah wie diese Frauen um ihre Kinder kämpften. Sie fühlte sich nacher noch schuldiger als am anfang und diese Gefühl steigt in ihr. Wir haben fast keinen Kontakt mehr, ich kann mir nur vorstelen wie sie sich fühlt und das sie die hölle durchmacht. Sie gibt jetzt mir die Schuld dafür, dass ich nicht nein gesagt habe wo sie ja recht hat. Ich habe seit dieser zeit schlaflose Nächte und den Wunsch ein Kind mit ihr zu haben (Menschen wollen immer dass was sie nicht haben). Ich glaube unsere Beziehung ist gescheitert, den Sie kann das sich und mir nicht verzeihen sagt si so. Obwohl ich für sie da bin blockt sie momentan nur ab und ich drehe halt durch weil ich sie liebe und weil ich nicht möchte dass sie leidet und sich was antut, wenn man ein paar Tage von der Person nichts hört. Sie wohnt in eimen Katholischen Land, sie kann darüber nicht mit den Eltern sprechen, den die würden sie wohl verstossen meint sie Sie hat mit eienr Kollegin gesprochen, aber nicht die Wahrheit gesagt nur dass es eine Fehlgeburt war.. also frisst sie alles in sich hinen wie ich auch. Sie hat mir gesagt sie mlöchte alleine in die Ferien, was ich durchaus verstehe. Auch wenn unsere Wege sich nun möglicherweise trennen möchte ich ihr helfen aus diesem Loch rauszukommen, den ich habe das Gefühl dass sie daran kaputt geht. Sie verdient es nicht wegen mir so zu leiden. Ich dachte immer ich bin erwachsen, aber die wichtigsten Frage in meine Leben habe ich mit Nein beantwortet. Ich weiss nicht mehr was ich machen soll, alles ist auf nein und gefühllos. Ich selbst gehe Heute in die beichte, den es geht auch mir an die Substanz essen, schlafen, lachen fehlt mir schwer, ich verschliesse mich und will von niemandem was wissen... Sie muss nicht mit mir reden, sie kann mich das ganze leben dafür hassen von mir aus, Zurrecht in bin ein schlechter Mensch.. nur soll sie sich helfen lassen, hat jemand das schon durchgemacht und kann ir was dazu schreiben? ich kenne niemanden der schon so was durchmachte

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112


Name:
HOFFNUNG-FUER-ALLE (hoffnung-fuer-alle@gmx.de )
Datum:Di 10 Jul 2012 23:42:46 CEST
Betreff:VATER UNSER
 

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Gegenwärtige ökumenische Fassung erarbeitet durch die ALT 1970)




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111


Name:
Karsten (carstent8@gmx.de)
Datum:Mi 13 Jun 2012 10:10:44 CEST
Betreff:Maja ist tot
 

Meine Frau ist gerade bei der Austreibung nach RU486. Sie sah sich durch äußere Umstände zu einer Abtreibung entschlossen. Vor drei Tagen waren wir gemeinsam beim Arzt um das totbringende Medikament zu empfangen. Seit der Heimfahrt bin ich paralysiert und stehe nur neben mir. Weine. Ich bin so wütend auf mich, dass ich nicht eingeschritten bin und die Tötung mit Gewalt verhindert habe. Ich habe mein Kind nicht geschützt. Nur 12 Monate später und der Arzt wäre mindestens zur Beihilfe zum Mord verurteilt worden. Warum darf dieser Arzt weiter töten? Jeden Tag verdient er Geld mit dem Ermorden von Kindern!
Gestern brach meine Frau zusammen und erkannte ihre falsche Entscheidung.
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen kann und soll.
Das was ich am meisten liebe hat man mir genommen.
Die Zeit und der Glaube heilt viele Wunden.
Die Zuversicht, dass ich Maja nach dem Ende meiner Tage auf dieser Welt erleben werde, ist wie ein sehr fernes Licht am Horizont!
Maja, mein Kind ich liebe Dich!

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110


Name:
eva (INSM@ONLINE.DE)
Datum:Mi 30 Mai 2012 13:25:17 CEST
Betreff:REUE
 

ES IST SCHRECKLICH DIESE BEITRÄGE ZU LESEN ,DENN WIR FRAUEN WISSEN DAS ES NICHT RICHTIG ABER WIR TUN ES TROTZDEM UND DANN BEREUN DAS!!!!ICH BIN SELBST BETROFFENE UND HABE DAS GEFÜHL ES WIRD IMMER SCHLIMMER DIESE TRAUER ,FRAGEN ÜBER FRAGEN;ABER ICH KANN ES NICHT MEHR ÄNDERN .BITTE TUT ES NICHT ,STEHT ZUR IHREN KINDERN,BITTE,DENN WAS DANACH KOMMT IST DIE HÖLLE.

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109


Name:
Lisa-Marie (lisa-marie-weiss@gmx.de)
Datum:Mo 21 Mai 2012 15:33:23 CEST
Betreff:Ein Fehler oder doch die richtige Entscheidung ?!
 

Hallo,
ich heiße Lisa-Marie und ich habe im März abgetrieben. Ich habe das Gefühl, dass ich es zu tiefst bereue. Ich habe nicht auf mein Herz gehört, sondern ich habe nur daran gedacht, wie das Kind aufwachsen würde. Der Vater des Kindes ignoriert mich und ihm ist alles egal. Ich dachte mir, mein Kind soll einen Vater haben. Ich will dem Kind was bieten, ich will sagen das ist deins und ich konnte es dir bieten. Ich musste damals daran denken, wie meine Zukunft später aussehen würde. Ich hätte meine erste Ausbildung fertig gehabt, aber hätte an meinen weiteren Zielen nicht anknöpfen können. Zur Zeit fühle ich mich einsam und denke niemand kann mir helfen, ich Trauer für mich allein und denke ich habe etwas verloren, einen Teil von mir. Meine Freunde reichen mir ihre Hände, aber ich kann sie mit meiner Trauer und meinem Empfinden nicht belasten. Ich habe schon immer versucht alles alleine zu schaffen, aber dieses mal merke ich, dass ich es nicht alleine schaffe und an einem Punkt angekommen bin, an dem ich mir Hilfe suchen muss. Ich denke ich darf diese Hilfe in Anspruch nehmen, um wieder der fröhliche Mensch zu sein, der ich früher war und den meine Freunde so toll an mir finden.

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108


Name:
Lisa-Marie (lisa-marie-weiss@gmx.de)
Datum:Mo 21 Mai 2012 14:46:15 CEST
Betreff:Abtreibung
 

Ich bin 18 Jahre alt und habe im März abgetrieben. Anfangs war ich geschockt und wusste nicht was ich machen soll. In meinem Kopf waren zwei richtige Wege. Auf der einen Seite hat mein Herz gesagt behalte das Kind und andererseits habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich alles bewältigen soll. Ich hatte in meinem Leben schon was vor und einen Plan. Ich entschied ich dagegen, weil ich ganz allein da stand, der Vater der interessierte sich garnicht für mich und als ich ihn nicht erreichte, schrieb ich ihm eine Nachricht mit dem Inhalt: Ich bin schwanger. Und was kam von ihm garnichts. Also stand ich allein da und dachte wenn ein Kind keinen Vater hat, dann hat es auch keine schöne Kindheit. Ich schließe dieses Jahr meine Ausbildung als Kinderpflegerin ab und manche Kinder erinnern mich daran, wie es später mal mit meinem Kind sein kann. Ich denke fast täglich daran, mich falsch entschieden zu haben. Ich fühle mich hilflos und trauer. Ich weiß nicht ob ich zu meinen Freunden gehen kann. Sie wissen zwar das ich abgetrieben habe, aber ich will sie nicht mit meinem Problem belasten, obwohl sie mir die Hand reichen.

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107


Name:
janina (jasmin.mine zenker@web.de)
Datum:So 25 Mär 2012 21:21:17 CEST
Betreff:abtreibung
 

Hallo..
Ich bin 16 jahre alt und habe vor einem halben jahr abgetriebe.. Als mein Freund und ich damals erfuhren das ich schwanger bin.. Haben wir uns zwar etwas gefreut aber waren auch geschockt.. Aber leider mussten wir auch noch andere dinge regeln und entscheidungen treffen.. Ich wollte erstmal eine ausbildung macgen und mein freund geht noch zur schule. Wir hatten also kein geld für das kind.. Und nach einem gespräch mit meiner mutter habrn wir uns stärker gefühlt denn sie hat gesagt egal wie wir uns entsscheiden sie wird hinter uns stehen.. Meine mutterhat auch kein geld.. Denn ich habe ja auch noch einen 4 jahre alten bruder.. Jedenfals nach einem langen gespräch mit meinem freund haben wir uns gegen das kind entschieden.. Aver nun das problem.. Mein freund und ich denken noch öfter an das kind und redrn viel darüber auch das wir gute gründe hatten.. Aber dennoch bereuen eir es ein bosscheen.. Obwohl es die richtige entscheidung war.. Könnt ihr mir helfen damit umzugehen?

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106


Name:
Nicole (c.liebmann@live.de)
Datum:Mi 07 Mär 2012 12:42:31 CET
Betreff:Schwanger
 

Hallo
Ich weis seit heute das ich schwanger bin.Eigendlich sollte man sich freuen ...das tue ich auch mit einen lachenden und weinenden Auge . Es wäre mein 3. Kind bei meinen ersten Kind muste ich eine terapie machen um das es zu einer Schwangerschaft kommt das 2. war ein süsser Unfall ich liebe alle 2 kinder ohne wenn und aber.
Aber mit der3. Schwangerschaft weis ich nicht umzugehen da es bei uns Finanziel nicht gut ausschaut .
Ich weis nicht was ich machen soll möchte das Kind eigendlich haben oder auch nicht .Kann ich allen drei dann eine gute Zukunft geben .Denke über eine Abtreibung nach aber weis nicht wie ich damit umgehen soll .Ich habe große Zweifel wie ich es alles schaffen soll .Was ist nach der Abtreibung kann man als Mutter damit leben zu wissen da wäre noch jemand der jetzt seine ersten Geburtstag hätte .... mein kopf ist leer .Auf was hört man in so einer Situation auf dem Bauch oder auf sein Herz ???

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105


Name:
Sarah (@jasira80@live.de)
Datum:Do 26 Jan 2012 17:06:57 CET
Betreff:Hatte vor 6 tagen einen Abbruch
 

ich bin 31 jahre alt und habe einen sohn mit 10 jahren.
Habe am 30. dezember durch einen schwangerschaftstest erfahren, dass ich schwanger bin. bin die ganzen 10 jahre alleinerziehent gewesen. bin durch viele tiefen gegangen auch finanziel. habe immer gekämpft. das ich uns eine zukunft bieten kann die vorallem für meinen sohn lebenswert ist. im sommer kommt er aufs gymnasium das heißt in vielen hinsichten noch eine grössere belastung.
mit der neuen schwangerschaft war ich total überfordert. ich war noch nie für einen abbruch. nur in meiner situation war er plötzlich so present. wäre gern so naive wie vor 10 jahren gewesen. das bekommst du schon hin. so schlimm kann es schon nicht werden und irgentwann kommt vielleicht doch der mann der dich unterschtützt. aber dafür ist zu viel in meinem leben passiert.
habe mich viel mit freundinen unterhalten. und alle meinten es wäre besser für uns alle auch für den zwerg in meinem bauch. der vater meinte zwar ich solle entscheiden wie ich es für richtig halte. aber es wäre doch vernünftiger den abbruch durch zu führen. es wäre keine basis für ein kind und er könne gerade nur finanziel hinter mir stehen. sprich den unterhalt bezahlen und mehr nicht.
ich war hin und her gerissen. das wechselte von std. zu std. den zwerg in meinem bauch habe ich von anfang an geliebt. am 11.01. hatte ich dann einen ternim bei meinem frauenarzt. ich sollte erst in dieser woche kommen weil man davor noch nichts sehen konnte. er bestätigte mir die schwangerschaft und gab mir auch die telefonnr. von der diakonie. er fügte noch hinzu das ich nicht zu lange warten sollte. um so weiter das kind wäre um so schlimmer wäre es für mich und für den arzt der den abbruch durchfüht.
war dann zwei mal zum gespräch bei der diakonie. das reden tute mir zwar gut aber es half mir nicht eine entscheidung zu treffen. um mir ein ultimatum zu stellen holte ich mir einen termin um den abbruch vor zunehmen. ich wollte mir aber die zeit geben bis zur letzten minunte. doch ich konnte mich nicht entscheiden.
letzte wo fr war es dann so weit. der vater holte mich ab und wir fuhren zu meinem termin im auto versuchte ich ihm noch einmal klar zu machen wie es in mir aussieht. doch das einzigste was ich zu hören bekam war. glaub mir das ist das beste und denk daran das sind sicherlich auch die hormone die dich nicht klar denken lassen.
in der praxis an gekommen hoffte ich dann noch das mir irgendjemand anmerkt wie verzweifelt ich bin. aber es lief alles so rutiniert ab. das auch ich nur noch funktionierte. nach der narkose ging es mir erstaunlich gut. aber heute weiß ich das es nur daran lag das endlich eine entscheidung gefallen war.
am samstag kam das große loch. mir wurde morgens schon klar was ich getan hatte. ich hatte mein kind getötet ohne es wirklich zu wollen. meinen zwerg der so viel vertrauen in seine mama setzte. er wollte so gerne leben und ich habe ihn getötet nur der vernuft wegen. ich komm damit nicht klar meinem kind das ich über alles liebe dem tot übergeben zu haben. innerlich bin ich mit ihm gestorben. ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll.
war am di dann gleich bei einem nachgespräch in der diakonie. heute war ich beim frauenarzt und denke werde mir noch psychologische betreuung holen. mit trauer werde ich irgendwie fertig aber nicht mit einem mord. was kann ich für eine mama für meinen grossen sein. wenn ich sein geschwisterchen zum tote verurteilte. nur damit ich nicht wieder von vorne anfangen muß zu kämpfen. alles lügen und ausreden. es wär doch alles gegangen.eine frau die überfordert ist mir ihrem kind und es umbringt wird bestraft. warum dann nicht ich?

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104


Name:
Mirjam (troeltzsch@web.de)
Datum:Fr 25 Nov 2011 08:34:07 CET
Betreff:eine Abtreibung vor vielen Jahren...
 

Die Geschichte fing vor mehr als 60 Jahren an.
Eine junge Frau mit Kind verliebt sich und möchte heiraten, wenn nur das Kind nicht wäre.
Kein Problem, die Mutter erklärt sich bereit das Kind zu nehmen. Kind geht zur Oma, das junge Paar bekommt 3 Töchter. Eine der Töchter zieht später auch zur Oma, macht eine Ausbildung und wird ungewollt sehr jung schwanger. Die Eltern lassen sich gerade scheiden und sind keine Hilfe.

Abtreibung scheint der einzige Ausweg zu sein. Es ist qualvoll und schmerzhaft, die junge Frau möchte nur noch sterben. Nach einiger Zeit verliebt sie sich in ihren späteren Ehemann. Der erfährt nichts von ihrem Verlust. Beide lernen Gott kennen und werden Christen. Sie heiraten und bald kündigt sich ein Kind an, es wird leider viel zu früh geboren. Sie ahnt, daß es eine Folge der Abtreibung sein könnte.
Das Mädchen hat (vor 34 Jahren)kaum Überlebenschanchen. Die Mutter darf ihr Baby selten sehen. Der Vater betet für sein Kind, das gibt ihm Kraft, mehr kann er nicht tun. Das Baby kämpft monatelang um sein Leben und schafft es. Das Mädchen darf endlich nach Hause zu den Eltern. Bald bekommt es eine Schwester. Das Glück scheint perfekt. Da wird die Mutter schwer krank, Depressionen... Die Ärzte sehen keine Hoffnung und möchten sie lebenslang in eine Klinik einweisen. Der Ehemann erbittet sich eine kleine Frist, sollte es nicht besser werden, dann würde er diesen schweren Schritt tun.
Er hofft und betet für seine Frau und die Mutter seiner 2 Töchter. Die Mädchen sind klein und bekommen davon nichts mit. Seine Frau fährt ins Schniewindhaus und dort erfährt sie von liebevollen Schwestern Hilfe. Die verdrängte Abtreibung wird aufgearbeitet, ihr Mann erfährt davon. Er steht zu seiner Frau, sie bekommen später noch 3 Kinder.

Die Kinder werden älter, die 2 Großen ziehen zu Hause aus. Die Älteste heiratet und bekommt 3 Kinder. Die 2. Tochter studiert. Noch ein Kind zieht aus. Die Mittlere studiert, da fangen die Depressionen wieder an. Der Mutter wird zum 1.Mal richtig bewußt, was sie vor 40 Jahren getan hat. Der Schmerz ist groß und die Schuld. Die Kinder wissen nichts davon. Der Vater sucht Hilfe bei seinem mittleren Kind, das bricht seinen Urlaub ab und pflegt die Mutter. Das ist keine Lösung auf Dauer. Das Kind zieht zu Hause aus und ist froh, über den Abstand. Die Mutter bricht ihr Schweigen, erzählt ihrem Vater davon und fängt an es den älteren Kindern zu erzählen.
Die Depressionen kommen 1 Jahr später wieder. Sie weiß ihr ist vergeben, die Schuld wurde von Gott in einen "Ozean" geworfen, der Teufel quält sie damit. Gott sagt ihr, sie soll nicht "fischen". Sie lernt langsam damit zu leben, aber manchmal ist es sehr schwer. Der Glaube gibt ihr und ihrem Mann Kraft und Hoffnung. Sie weiß nicht, was sie ohne Gott gemacht hätte.
Sie konnte 2 Frauen von ihrer Abtreibung erzählen, die vor der gleichen Entscheidung standen. Beide Frauen haben sich für ihr Kind entschieden.

Die zu früh geborene Tochter bin ich. Die Monate als Frühchen im Krankenhaus "fehlen" mir. Meiner Mutti ist der Kontakt zu mir nicht leicht gefallen. Ich bin sehr sensibel.
Vor einigen Wochen habe ich von der Abtreibung meiner Mutti erfahren. Es fiel ihr nicht leicht davon zu erzählen.

Manchmal frage ich mich, hätte ich vielleicht einen älteren Bruder oder eine Schwester bekommen?
Wie wäre er oder sie gewesen? Wann wäre der Geburtstag gewesen?
Ich hoffe, daß das Kind bei Jesus ist und ich es im Himmel kennenlernen darf.

Jeder Frau würde ich raten, entscheidet Euch für Euer Kind, es ist ein Teil Eures Lebens.
Eure Entscheidung wird Euer ganzes Leben beeinflussen. Hört auf Euer Herz, gebt dem Baby eine Chance. Es ist ein Teil von Euch.
Ich kenne einige Frauen, die vor der gleichen Entscheidung standen. Gebt Euer Kind in Pflege, oder zur Adoption frei. Es gibt Frauenhäuser, die einem helfen und beraten. Es gibt Möglichkeiten und Hilfe. Ich kenne junge Mütter, die sich für ihr Kind entschieden haben und es nicht bereuen. Man kann es zur Tagesmutter geben... Glaubt nicht den Lügen, das Kind wäre egal. Was sagt ihr Euren Kindern, falls sie Fragen stellen? Kinder sind ein Geschenk. Für ihre Eltern und Geschwister. Eure Entscheidung kann Eure ganze Familie beeinflussen, Eure Kinder und sogar Eure Enkel...Bringt Euer Kind zur Welt, riecht seinen Duft, seht es Euch an, nehmt es in den Arm und entscheidet dann.

Ich kenne Frauen, die unter ihrer Abtreibung unsagbar leiden und wünschten sie könnten es ungeschehen machen.

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103


Name:
ANTWORT AUF WENN ES FÜR MICH IM MOMENT OK IST (evanhantumbo@online.de)
Datum:Fr 21 Okt 2011 17:38:56 CEST
Betreff:antwort
 

ICH MÖCHTE ZU DIESEM EINTRAG VORHIN ETWAS LOSWERDEN.MIR HAT KEIN MENSCH SCHLECHTES GEWISSEN EIGEREDET.ES KAM UND BLIEB.ICH HABE DAMALS AUCH GEDACHT,ES SEI BESSER DAS KIND NICHT ZU BEKOMMEN,ABER FRÜHER ODER SPÄTER KOMMT DIE RECHNUNG.ICH HABE MICH GEGEN MEIN KIND ENTSCHIEDEN VOR 10 JAHREN UND HEUTE WÜNSCHE MIR HÄTTE ICH DAS NICHT GEMACHT:BEREUE ES SO SEHR.HEUTE LEIDE ICH AN POSTABORTION SYNDROM.BIN TRAURIG UND WÜTEND AUF MICH,WEIL ICH MICH IMMER WIEDER FRAGE:WIESO BIN ICH DEN SCHWANGER GEWORDEN WENN ICH FÜR EIN KIND NICHT BEREIT WAR???????????????????!!!!!!!!!!!!ES IST DAS HERZ DAS FRAGT:WIESO HABE ICH DAS GEMACHT.WIR LEBEN HEUTE SEHR MATERIEL EINGESTELLT. HAT DEN DAS UNGEBORENE KEINE STIMME??????MAN MUSS DAMIT LEBEN,MIT DIESER ENTSCHEIDUNG UND FÜR MICH IST ES SEHR SCHWER:

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102


Name:
SHaina (SHaina@web.de)
Datum:So 16 Okt 2011 15:40:52 CEST
Betreff:Abbruch ist ok,wenn es für dich in dem Momment ok ist!!!
 

Hallo,
ich stehe gerade selber vor der Entscheidung eines Schwangerschaftsabbruch.
Und als ich gerade auf diese Seite gestossen bin, hat mich Wut gepackt. Noch so eine Seite die einem einreden will wie schlecht man ist,das man den Gedanken hegt sich gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden.
Aber wieviel Mut es brauch diesen Schritt zu gehen,wenn man sich auf jeder Stelle (Frauenarzt,Beratung,Krankenkasse und Klinik) rechtfertigen muss,warum es gerade nicht geht, das findet man kaum. Ich habe es satt das ich mich vor fremden Menschen beweisen muß,warum diese Entscheidung jetzt die richtige ist. Denn nicht einer, der mich jetzt Kritisiert,Verachtet und in irgend eine Schublade schiebt,wird mir später unter die Arme greifen,damit ich meinem Kind ein anständiges Leben mit einer Sorgenfreien Kindheit bescherren kann. Und genau die sind es denen Bewusst werden sollte,das sie gerade die schlechteren Menschen von uns beiden sind. Man hat in seinem Leben Ziele und Vorstellungen... Und die größte Vorstellung ist, wie man sein Kind erziehen und groß bekommen möchte. Und wenn man nicht mal ein Viertel von diesen
Vorstellungen im jetztigen Zeitpunkt umsetzen kann,dann ist es auch nicht fair ein Kind zubekommen. Den wenn man diese Entscheidung trifft, muß die Entscheidung zum Wohle des Kindes sein!
Welches Kind hat was von der Mutter wenn diese Unzufrieden und Frustriert ist???
Welches Kind ist Glücklich,wenn es Finanziell immer zurück stecken muß???
Welches Kind ist Glücklich, wenn es von Anfang an in eine verkorkste Familiensituation
geboren wird???
Wieviele Kinder gibt es um die sich nicht angemessen gekümmert wird???
Wenn diese Leute die einem gerade so ein Gefühl von Verachtung schenken,anfangen würden bei bereits bestehenden unglücklichen Kinderseelen zuhelfen, dann wär die Welt schon ein bischen besser.

Fangt an diesen Frauen,die Klug und Fair handeln mit Respekt zu begegnen...

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101


Name:
Jadranka18 (@chika2892@hotmail.com)
Datum:So 02 Okt 2011 12:53:14 CEST
Betreff:Abtreiben oder behalten?
 

Hallo, ich habe eine schwere entscheidung zu treffen, die auch kein anderer fuer mich treffen kann. Jedoch hoffe ich auf ratschlaege oder tipps.
Ich bin 18, und in der 7. woche schwanger. Ich wollte keiner kinder, nicht jetzt und spaeter auch nicht. Ich bin mitten in meiner schulischen ausbildung und habe im mai/juni meine abschlusspruefungen. Ich hatte vor wochen eine bezihung, jedoch merkte ich schnell das irgendwas schief laueft. Er war aggresive, hat kein nettes wort raus bekommen, behandelte mich wie sein eigentum und vor seiner familie und seinen freunden wie dreck. Ich hatte mir 2 monate alles gefallen lassen. Ihm oft gesagt er sollte sich doch aendern, das es so nicht gehen kann. Es wurde jedoch immer schlimmer, meine ausbildung wollte er mir verbieten, meine freunde, und selbst meine familie war in seinen augen nicht gut fuer mich. Er wollte das ich zu ihm ziehe, er wohne noch bei seinen eltern, mit denen er genau wie mit mir, machte was er wollte. Schnell wurde mir bewusst er ist kein guter umgang. Ich trennte mich von ihm.

Dann kam ich nach einigen wochen, mit meinem ex freund zusammen, mit dem ich 4 jahre zusammen war. Ihn habe ich verlassen, weil ich dachte ich haette mich endlos neu verliebt, in diesen aggresiven typen. Mir ist alles klar geworden, ich wollte mein leben mit ihm verbringen, denn er war immer so gut zu mir. Alles lief viel besser, nachdem wir schluss hatten. Wir hatten mehr zusammen gemacht als vorher, die tage waren so schoen. Die liebe zwischen uns bluehte wieder auf.

Als ich dann oft uebelkeit hatte und zu dem meine tage nicht bekam, holte ich einen test. Der ist negative ausgefallen und ich war sehr beruhigt. Meine tage blieben weiterhin aus. Ich bekam schmerzen in der brust. Machte einen zweiten test, der dann positiv ausgefallen ist. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Denn mir war ganz klar, das kind konnte nicht von meinem freund sein. Mir war sofort klar, das kind muss weg. Meine ausbildung kann ich nicht weiterfuehren, meinen freund mit dem doch jetzt alles so gut lief wuerde ich verlieren. Ich wuerde ihn total verletzen, er tut mir so leid. Denn wir hatten doch unsere zukunft zusammen geplant, jetzt wuerde ich ein kind von einem anderen bekommen. Er wuerde mich sofort verlassen.

Ich habe so schnell wie moeglich einen termin beim frauenartz gemacht, der mich dann nochmal bestaetigte das ich schwanger sei. In dem moment schwirten mir tausend gedanken durch den kopf. Ein kleines wesen, was unter meinem herzen groß wird.

Ich sagte es zwei tage spaeter meiner mutter, die natuerlich schockiert war, jedoch war ihr erster spruch ; Egal wie du dich entscheidest, wir schaffen das zusammen.
Natuerlich musste ich es meinem vater auch sagen, es war mir sehr peinlich. Mein vater meinte auch, das es frueh sei fuer ein kind, ich jedoch selbst entscheiden muss und er zu mir steht.

Ich weiß genau, wenn ich das kind abtreiben lasse, werde ich schwer damit klar kommen. Weil es mir jetzt schon sehr sehr schwer faellt ueberhaupt mit dem gedanken klar zu kommen, es zutuen.
Viele freundinen sind schwanger, oder haben ein kind bekommen. Die mir sagten, das sie nichts bereuen und ich gut nachdenken sollte. Sie sind gluecklich.
Eine meiner freundin hat vor ca einem halben jahr, ihr kind abgetrieben und hat ganz stark damit zu kaempfen, sie bereut es sehr. Da sie meine beste freundin ist, sah ich wie sie leidet und immer noch damit zu kaempfen hat.

Entscheide ich mich gegen das Kind, werde ich schuldgefuehle haben und mit sicherheit psychich sehr leiden.

Entscheide ich mich dafuer, verliere ich meinen freund, mit dem zurzeit alles super laueft.
Außerdem wuensche ich mir fuer mein kind nicht so einen vater, der zu mir nie gut war, denn zu dem kind wird er bestimmt nicht anders sein. Meine ausbildung kann ich auch nicht beenden.

Ich weiß wirklich nicht, was richtig ist.

Meine eltern stehen aufjedenfall hinter mir, egal wie ich mich entscheide.
Jedoch findet meine mutter, das ich noch etwas mein leben, leben sollte bevor ich ein kind bekomme.

Wie wuerdet ihr handeln?

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100


Name:
sternchen (sternschnuppe709@arcor.de)
Datum:Di 06 Sep 2011 21:22:40 CEST
Betreff:tiefe Trauer
 

Hallo an alle Frauen die hier das gleiche Schiksal teilen,
ich bin von meiner großen Liebe zweimal schwanger geworden und habe beide Schwangerschaften abgebrochen. Das erste Mal war ich noch in der Probezeit meiner neuen Arbeitsstelle und komplett überfordert mit der Situation. Mir ging es sehr schlecht, seelisch und körperlich und ich sah keinen anderen Ausweg als den Abbruch. Ich wollte nur mein altes Leben wieder haben, meine "Freiheit" und die zu diesem Zeitpunkt sehr schwierige Beziehung zu meinem Freund retten. Den Eingriff Anfang der 7. Woche habe ich relativ gut überstanden. Endlich ging die Übelkeit weg, die mir echt zu schaffen gemacht hatte. Nach einiger Zeit kam jedoch das Gefühl des totalen Versagens als Frau in mir hoch und Schuldgefühle plagten mich. Mein Freund zog sich zurück und tröstete sich mit anderen Dingen. Ich schwor mir, sollte ich noch einmal schwanger werden, werde ich es anders machen! 2006 heiratete ich dann nach zahlreichen Höhen und Tiefen diesen Mann. Ein halbes Jahr später wurde ich wieder schwanger. Mein Mann, der mir immer sagte, dass er sich eine Familie mit mir wünscht, bekam plötzlich Bedenken, ob wir es finanziell schaffen würden. Was soll ich sagen, meine anfängliche Freude über die zweite Chance, die mir Gott anscheinend geben wollte wandelte sich in pure Angst und Panik um. Wir stritten uns fast jeden Tag über das Für-und Wieder für ein Kind. Meine Frauenärztin meinte nur ziemlich nüchtern zu mir, dass es schon genug arme Kinder auf der Welt gäbe, und ich mir deshalb gut überlegen sollte, noch eins in die Welt zu setzten! Im nachhinein empfinde ich diese Aussage als dermaßen fatal und unmöglich, dass ich denke, wenn ich dort mehr Unterstützung bekommen hätte, wäre mein Weg vielleicht ein anderer gewesen! Auch bei Pro Familia gab es keine wirkliche Hilfestellung! Ich war allein mit meiner Angst und ich wußte keinen Weg mehr. Ich wartete bis zur 12. Woche, musste dann handeln und habe mich wie in Trance auf diesen OP-Tisch gelegt. Mein Mann wußte bis zu diesem Tag auch keinen Rat und so ließ ich den Abbruch einfach geschehen. Ich wachte in meinem Blut auf und es war alles deutlich schlimmer als bei der ersten Abtreibung. Es gab erhebliche körperliche Probleme und vor allem seelische. Ich zog mich zurück, konnte keine körperliche Nähe zu meinem Mann mehr ertragen, fing oft an zu weinen und fühlte eine so große Schuld in mir, dass ich bis heute denke dafür wird Gott mich ewig in der Hölle schmoren lassen. Erst heute, vier Jahre danach, habe ich den Mut gefasst zu einer Beratungsstelle zu gehen und dort wurde mir diese Adresse hier gegeben. Endlich, endlich habe ich ein bisschen das Gefühl nicht alleine mit meinem Schmerz zu sein! Meine Ängste und Depressionen, die bis zur Selbstzerstörung und Suizidgedanken geführt haben, beruhen alle auf dem Trauma der Schwangerschaftsabbrüche! Das fatale daran ist, meine Ehe ist seit dem den Bach runtergegangen, obwohl ich auch deshalb abgetrieben habe um wenigstens die Beziehung zu retten (das klingt so dumm, aber mein Mann hatte mir zu verstehen gegeben, dass es ohne Kind wohl doch besser wäre). Hätte ich blos mehr auf meinen Bauch und mein Herz gehört und nicht auf ihn! Jetzt habe ich alles verloren! Mein Kind und meinen Mann, habe niemanden mehr! Und ich werde nie wieder ein Kind bekommen können, da ich bereits die 40 überschritten habe. Nie Mutter sein zu dürfen, dass ist so dermaßen schlimm für mich, dass ich kaum atmen kann. Ich kann nur jede Frau vor Abtreibung warnen. Die Folgen danach wiegen zu schwer und ein Leben mit Kind ist allemal lebenswerter, als ein Leben mit dem Gedanken eine Mörderin zu sein. Sobald eine Frau schwanger ist, ist sie Mutter!!! Da gibt es kein zurück mehr! Hätte es mir jemand vorher gesagt was eine Abtreibung für Folgen hat, ich hätte es nie getan!
Was sagt eigentlich die Bibel zu diesem Thema? Kann einer Frau so eine Tat verziehen werden? Ich schäme mich so sehr dafür und weiß nicht mehr weiter...

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99


Name:
lilly (coco2009@hotmail.de)
Datum:Do 11 Aug 2011 14:24:50 CEST
Betreff:Keine Periode nach Abtreibung
 

Ich habe am 15.Mai einen Schwangerschaftsabbruch gehabt und bekomme seitdem meine Periode nicht mehr. Hat das noch jemand erlebt? Bzw.kann mir einen Rat geben,was ich tun kann?

Vielen Dank für Eure Hilfe

Lilly

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98


Name:
B. (peppi-sarah@arcor.de)
Datum:So 17 Jul 2011 13:20:48 CEST
Betreff:?
 

hallo. ich bin 26 jahre alt und habe eine tochter von 1 jahr. vor 5 tagen konnte ich nachts nicht schlafen und irgendwie wusste ich das ich schwanger bin. am nächsten tag habe ich den test gemacht und er war positiv. am tag darauf war ich beim arzt, bin in der 5.woch. was nun? ich bin mit den nerven am ende. momentan passt es nicht bei mir und meinem partner. wir bauen gerade ein haus und ich gehe erst seit kurzem wieder arbeiten. das ganze geld was wir haben, geht für das haus und die familie drauf. wir wollen zwar noch ein zweits kind, doch erst in 2-3 jahren wenn die klein aus dem gröbsten raus ist und das haus fertig ist. ich könnte diesem kind momentan nichts bieten. auch die arbeit macht mir einen strich durch die rechnung. ich weis das ich dann die arbeit verlieren würde. kann mir jemand helfen? ich weis das es besser wäre abzutreiben und doch ist es mein kind. wie gehe ich mit dem schmerz danach um? denn meine entscheidung steht zu 99% fest. Liebe Grüße B.

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97


Name:
Ein Pilger (@herbert.eolz@t-online.de)
Datum:So 03 Jul 2011 16:59:09 CEST
Betreff:@ Susi
 

Hallo Susi,

ich hebe heute deinen Bericht gelesen und kann ein Stück mit Dir mitfühlen. Weißt Du, Menschen machen manchmal Fehler und dann ist es auch so, dass manche Fehler sich im nachhinein ein so schlimm herausstellen, dass man über sich selbst erschrickt. Ja, das ist nicht einfach. Aber auf der anderen Seite da ist Jesus, erweiß von unseren Schwächen und Anfälligkeiten. Er läßt uns die Freiheit zu Handel, sonst wären wir ja auch keine Menschen die frei entscheiden können. Aber gerade weil er um unsere Schwächen weiß, genau aus diesem Grunde ist er bereit uns zu verzeihen. Es hängt alleine von uns ab, wir müssen es ihm nur sagen, ich bin mir sicher dass er da sein wird und dass er zuhören wird. Ich bin mir sicher, dass er verzeihen wird, wenn wir ihn aus tiefem HErzen darum bitten und ich bin mir sicher, dass dein Kind bei ihm gut aufgehoben ist und geliebt wird.

Verzeih Dir Susi, bitte I H N um Verzeihung und Deinem Kind. Und dann geh und beginn Dein Leben von Neuem, mach reinen Tisch uns sei erhlich auch in Deiner Beziehung und beginne von vorne ganz neu in ehrlicher Absicht. Du wirst Verzeihung finden, überall wo Du aus tiefem Herzen darum bittest.

Auch Jesus will, dass du ein glückliches Leben führst, Deinem Kindern eine gute und starke Mutter sein kannst und Deinem PArtner, es gibt nichts, was er sich dringlicher wünscht. Bitte ihn und er wird dir helfen.

Ich werde für Dich heute Abend beten und für Dein Baby, Deine anderen Kinder, Deinem PArtner und Deiner Zukunft ein geweihtes Licht auf meiner Terasse anzünden.

Machs gut Susi, alles Gute zum Start ins neue Leben!

Ein Pilger

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96


Name:
luna (keine@keine.de)
Datum:Sa 02 Jul 2011 02:11:17 CEST
Betreff:always on my mind
 

es ist nicht einfach drüber zu schreiben, seine gedanken frei zu geben. mir kommen bei dem gedanken daran immer wieder die tränen. ich wusste, dass es schwer werden würde, aber es ist schon härter als ich dachte!
im oktober des letzten jahres habe ich diese entscheidung getroffen.
ich bin ohne einen vater aufgewachsen und wollte das nicht meinem kind zu muten, obwohl er der allerbeste papa wäre. es war eine kurze beziehung und ich habe festgestellt, dass ich ihn nicht liebe. den menschen kenne ich schon mein leben lang, doch war er nach meiner einschätzung nicht der richtige. ich bin schwanger geworden gleich nach dem mein körper die spirale abgestoßen hat! eigentlich bin ich schwanger geworden nach dem ich die hölle durchlebt habe! ich glaube gott wollte mir ein geschenk geben, für all die schmerzen und nächte die ich nicht geschlafen habe. ich bin fast gestorben und ich habe es abgeleht! es vergeht kein tag an dem ich nicht an das kind denken muss! nur es ist schwer darüber zu sprechen! meine beste freundin kann kein kinder bekommen und nach der nachricht...liegt der kontakt auf eis. ich habe es noch 3 weiteren freunden gesagt. keiner von meiner familie weiß davon. doch so richtig darüber sprechen konnte ich nie und ich wünschte mir von herzen, dass ich es könnte! ich trage das ultraschallbild immer bei mir. in meinem freundeskreis und in meiner family sind dieses jahr kinder zu welt gekommen..es ist einfach so unendlich schwer!mein kind wäre im mai/anfang juni gekommen. manchmal denke ich daran, wie weich jetzt der baby pobbes wäre. ein lächeln werde ich nie von ihm bekommen und ich bin schuld, weil ich mir das recht heraus genommen habe. ich weiß einfach nicht damit umzugehen! es hat auch eine zeit gedauert bis ich wieder mit dem vater sprechen konnte. er ist so lieb und hilft mir durch diese zeit! mein instikt hat mir gesagt es wäre ein mädchen geworden...luna..es tut mir einfach so leid luna... aber auch diese worte hier niederzuschreiben hilft mir so sehr! danke

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95


Name:
Susi (@susi-hauptmann@hotmail.de)
Datum:Di 24 Mai 2011 10:08:34 CEST
Betreff:Unendlicher Schmerz
 

Hallo an alle ,...

Ich heiße Susi und bin 28J. alt, habe zwei Kinder 8 und 4Jahre alt. Ich liebe meine Kinder über alles, deshalb frage ich mich bis heute wie ich überhaupt an der letzten Schwangerschaft zweifeln konnte!!!! Ich denke der Verstand hat mich getrieben, ich hätte auf mein Herz hören sollen!

Meine Kinder haben nicht denselben Vater, nun war ich Schwanger geworden von einem Mann den ich nicht lang kannte und auch überhaupt nicht liebte! Die Vorstellung 3 Kinder von 3 Männern zu haben ließ in mir ein Schamgefühl aufsteigen, zudem hatte ich große Angst das alles allein nicht schaffen zu können! Jetzt weiß ich das dies alles NICHTS ist zudem was DANACH kommt! Ich fühlte mich hin und her gerissen, mal hab ich mich gefreut, dann wieder nicht. Nun hatte ich den Termin zur Abtreibung, ich bin garnicht erst losgefahren,....ich konnte es nicht, was ich danach wieder bereut hatte.

Ich war in der 11ten. Woche, die Panik hatt mich eingeholt.....so habe ich mir einen 2ten. Termin geben lassen zu dem ich dann auch gefahren bin. Unter Tränen wurde ich in den OP gefahren,...die Ärztin fragte mich 2 mal ob sie anfangen könne,...warum habe ich nicht einfach nein gesagt. Denn genau das hat mir mein Herz gesagt! Jetzt fühle ich mich leer,...Schuldig,....schlecht,...ich weine viel,...aber dennoch bin ich selber Schuld,...wie soll ich mir das verzeihen können? Ich kann es niemals.....!!!!

Irgendwann werd ich für diese Tat büßen müssen....und davor hab ich Angst!



Selbst meinen Kindern kann ich nicht in die Augen schauen,...ich fühl mich so schlecht! Es fehlt mir so unendlich,..das kleine Würmchen.......! Ich hab es lieb gehabt,..doch leider war es mir nicht bewußt!!!!!!!! Ich kann nicht mehr.............................................


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94


Name:
elisabeth (rose-7@gmx.de)
Datum:Fr 04 Feb 2011 23:59:43 CET
Betreff:abtreibung
 

Hallo!

ich selbst habe auch vor 3 Jahren abetrieben, weil ich in einer schwierigen Situation war und keinen Weg gesehen habe. Bei uns ist etwas strenger, es war unmöglich mich für das Kind zu entscheiden, weil ich allein gelassen war, und ich hatte Angst und war auch noch sehr schockiert, als ich erfuhr, dass ich schwanger war. Der Vater des Kindes wollte, dass ich es abtreiben sollte. Seit dem Abbruch bin ich sehr traurig geworden und weine manchmal, wenn ich an mein ungeborenes Kind denke, oder wenn ich viel lese, dass so viele Frauen abtreiben. Ich habe es sehr bereut. Mein Leben ist anders geworden, denn ich nehme meine Umwebung jetzt anders wahr, natürlich negativ. Jetzt erst hab ich begriffen, was ich getan habe. Ich habe mein eigenes Kind getötet, und das tut soo weh. Aber ich bin eine Christin und ich bete zu Gott und ich merke und habe das Gefühl, dass er mich erhört. Er weiß, dass ich innerlich leide, denn mein Herz blutet nach dem Verlust des Kindes, ich weiß es nicht mal, ob es ein Mädchen oder ein Junge war...der liebe Gott hilft mir und gibt mir Kraft und Hoffnung, über meinen Schmerz und Trauer hinwegzukommen, denn es gibt keinen anderen Weg,nur er kann meine Seele (Geist) heilen. Bin überzeugt und es braucht alles seine Zeit und Heilung. Ich möchte sowas NIE wieder durchmachen, es ist sehr hart.
Liebe Frauen betet, Gott wird euch helfen und euch einen Weg freimachen, glaubt nur dran und lest die heilige Schrift. Denn nur Jesus Christ kann unsere Sünden vergeben und niemand anders. Es helfen auch keine Psychotherapeuten! Ich kann nur für mich sagen, dass ich auf den besten Weg bin, werde demnächst zum Pastor (auch Seelsorger), zur Beichte gehen, ich hoffe er kann mir durch (Jesus )helfen. Amen.

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93


Name:
GineW (GineW@web.de)
Datum:So 19 Dez 2010 13:37:48 CET
Betreff:langsam wird es leichter
 

Hallo nochmal,

es ist schon erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht - und man sich gleichzeitig im Schneckentempo durch sein Leben "danach" quählt.
Alles verändert sich so schnell - seit diesem Tag.

Ich versuche mich noch immer mit dem Tod meiner Tochter auseinander zu setzen. Mal mehr mal weniger - es kosten so unendlich viel Kraft. Gleichzeitig gönne ich mir Ruhe und etwas Gleichgültigkeit. Einen großen Schritt habe ich in Sache Aufarbeitung bereits gewagt. Ich habe mir den Anfangsbuchstaben ihres Namens tatoowieren lassen. Daneben ihr Geburtsdatum - oder besser - ihr eigentliches Geburtsdatum. Den Todestag wollte ich nicht nehmen. Der Gedanke daran macht mich mutlos.
Das Tatoo gibt mir Kraft. Ich habe ein Andenken für mich ganz persönlich an sie gesetzt. Schwer dagegen sind die Fragen von Kollegen und Freunden, die meine Geschichte nicht kennen. Ich sage meist nur ganz platt: "das Z ist für den Namen meiner Tochter, der 16.09.2010 ihr eigentlicher Geburtstag". Da jeder weiß, dass ich nur einen Sohn habe, wag fast niemand nachzuhacken. Die Worte "ich habe Anfang des Jahres meine Tochter verloren" fallen mir dagegen sehr schwer.
Auf dem Geburtstag meines Sohnes sprach mich eine andere Mutter auf dieses Tatoo an. Ich sagte: "das Z steht für Zoe, der Name meiner VERSTORBENEN Tochter". Im ersten Moment konnte ich kaum mehr atmen... dann aber gab mir das irgendwie eine innere Ruhe. Sie ist verstorben und das erste Mal habe ich es auch genauso formuliert.
Meine kleine Maus ist tot.


Ich habe mich auch von meinem Partner getrennt. Jeder Blick in sein Gesicht war für mich ein unendlicher Schmerz. Jede Berührung und jedes Wort war falsch. Jetzt fühle ich mich irgendwie allein und gleichzeitig frei.
Meine Haare sind etwas kürzer und braun-rot. In der Wohnung habe ich umgeräumt (umräumen müssen) durch den baldigen Auszug meines Partners.
Es sind kleine Veränderungen... und mit jedem Mal ein kleiner Schritt vorwärts.

Ich habe mir Halt gesucht bei Freunden, die nichts wussten. bei meinem Vater, der nichts geahnt hat. Weil ich mich selbst so sehr für das was ich getan habe verachte, hätte ich niemals gedacht, wieviel Zuspruch und Halt ich doch bekomme.
Mein Vater hat mir einen Satz gesagt, der mein neues Ziel ist: "DU musst dich selbst wieder lieben". Und er hat recht. Wieviele Vorwürfe machen wir uns, wie sehr hassen wir uns für unsere Schandtat, wie oft bezeichnen wir uns als Mörderin, wie sehr schämen wir uns für jeden kurzen Moment der Freude....
Wir hatten die Entscheidung für das Leben oder den Tod unseres Kindes zu treffen-keine von uns wird sich diese Entscheidung leicht gemacht haben - die Strafe dafür tragen wir ein Leben lang.

Und nun ist es an uns, dem Ganzen einen Sinn zu geben. Meine Tochter ist nicht umsonst gestorben. Sie hat mich stark gemacht, sie hat mich mutig gemacht und wenn ich an sie denke versuche ich zu lächeln. Sie mit quählenden Gedanken und Tränen hier in meiner Welt zu halten wäre nicht gerecht.

Ich liebe und vermisse sie.
Wir vermissen alle unsere süßen Kinder - Macht bitte alles das best Mögliche daraus und gebt euch niemals auf!!!!

Ganz liebe Grüße an euch alle


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92


Name:
tine (bikergirl260488@yahoo.de)
Datum:Fr 05 Nov 2010 12:52:17 CET
Betreff:hilfe
 

hallo ich habe mich hier eingefunden weil es mir grsd net so gut geht ich hatte vor 2 monaten einen schwangerschaftsabbruch und dachte eigentlich ich komme damit gut zurecht aber mittlerweile bin ich mir da net mehr so sicher. bei mir im freundeskreis sind sehr viele schwanger oder haben erst ein kind bekommen und jetzt auch noch eine reportage über die angst von eltern die um das leben ihres kindes bangen und ich habe ein leben ausgelöscht ich fühle mich so schlecht dabei es tut mir leid so etwas gemacht zuhaben. es gibt menschen die versuchen ewig ein kind zu bekommen und schaffen es nicht und ich lasse eins wegmachen aus angst das mit kind net zu schaffen ich weiß net ob ich es rückgängig machen wolle würde aber ich habe halt so ein schlächtes gewissen kann mir jemand sagen welche möglichkeiten es gibt das man besser damit umgehen kann...

lieb gruß tine

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91


Name:
Lilith (Danach@Wunschkind.de)
Datum:Do 04 Nov 2010 21:19:53 CET
Betreff:Kopf gegen Herz
 

Liebe Schreiberinnen und liebe Leserinnen,

mit Entsetzen habe ich, als ich dieses Gästebuch vor einigen Wochen zum ersten Mal aufgemacht habe, registriert, wie viele wir sind, wir Frauen, die ein Kind durch Schwangerschaftsabbruch verloren haben und damit nicht zurechtkommen.
So viele Einträge! Und doch sind das nur die, die diese Seite gefunden haben, dann die Kraft hatten, sich überhaupt zu äußern und nicht kapitulierten bei dem Versuch, das eigentlich Unerklärliche irgendwie in Worte zu fassen.

Viele Beiträge auf diesen Seiten, auch einige der aufgenommenen Gedichte, sprechen mir aus der Seele, lassen mich weinen (Danke!), lassen mich aber auch wissen, dass ich nicht irgendein entartetes Alien bin, sondern die gleichen schicksalhaften Erfahrungen gemacht habe wie andere auch.

Ich hatte Mitte Oktober die Möglichkeit, mit einer Frau von Rahel am Telefon zu sprechen. Es hat so gut getan, jemanden zum Reden zu haben, von dem man weiß, dass er weiß, was man gerade durchmacht.
Sie hat mich ermuntert, meine Geschichte hier ins Forum zu stellen, vielleicht könnte sie ja eine Hilfe für andere sein. Mir haben viele Gedanken hier in meinem eigenen (keinesfalls abgeschlossenen) Bewältigungsprozess Aha-Effekte und Trost gebracht und Wege gezeigt.

Ich bin 39 Jahre alt und verheiratet. Ich habe mit meinem Mann zwei Kinder im Alter von 7 und 5 Jahren. Uns ging es gut und es waren keine weiteren Kinder geplant.

Im Frühling musste ich wegen Schmerzen im Unterleib ins Krankenhaus. Eileiterschwangerschaft. Auch, wenn ich nichts dafür konnte, hatte ich das Gefühl, an einer wichtigen Stelle versagt zu haben. Das Buch übers Kinder kriegen habe ich danach nicht gerne vorgelesen. Meiner Frauenärztin und meinem Mann sagte ich, dass ich das Kind gerne bekommen hätte, hätte es sich um eine „richtige“ Schwangerschaft gehandelt. Ich war sehr traurig, dass dieses Kind den Weg nicht gefunden hatte. Meinen Mann ließ der Gedanke, dass da noch mal ein Wesen aus uns beiden entstanden war, einfach kalt.

Sechs Wochen später war ich wieder schwanger. Ein „Unfall“.
Es war so unwahrscheinlich, dass ich so kurz nach einer Schwangerschaft, OP, Vollnarkose, mit nur noch einem Eileiter und (fast regelmäßig eingenommener) Pille schwanger werde, dass ich keine Pille danach besorgt habe, als einmal das (zusätzlich verwendete) Kondom nicht hielt. Insofern war es eher ein Wunder, ein Geschenk, dass ich wieder ein Kind bekommen sollte, aber das konnte ich nicht sehen.

Ich wusste, dass mein Mann kein weiteres Kind wollte, und sobald ich den positiven Schwangerschaftstest in Händen hielt, steckte ich mitten in der Krise.
Ich fühlte mich, als hinge ein Bleimantel auf meinen Schultern, konnte nicht mehr richtig atmen, funktionierte noch irgendwie, weinte viel, konnte schlecht schlafen.
Ich fühlte mich antriebslos und alles, worum ich mich kümmerte, war die bevorstehende Abtreibung.
Ich traf mich mit meiner besten Freundin, informierte mich online, bestellte und las Bücher, ging zur Frauenärztin, machte einen Termin bei Pro Familia, sprach mit einem befreundeten Pfarrer und mit einer Psychotherapeutin, überprüfte, ob die Krankenkasse den Eingriff bezahlen würde.

Wenn niemand zuhause war, schrieb ich Tagebuch. Ich habe es seit dem Abbruch nicht mehr gelesen aus Angst, es würde mich schockieren, denn darin – das weiß ich ja – steht blau auf weiß, dass ich mir wünschte, dass ich das Kind behalten könnte, dass es aber nicht ginge. Es befinden sich als Produkt rationalen Denkens unter anderem auch pro-und-contra-Listen in diesem Tagebuch – einfach schrecklich!

Die Dame von Rahel, mit der ich gesprochen habe, sagte, dass das häufig so sei, dass das Drama damit beginnt, dass der Kopf die Führung übernimmt.

Nach endlosen Tagen des Grübelns, des Diskutierens, des Konflikts mit mir selbst dachte ich, ich kann nicht mehr. Ich wollte mein altes, mein einfaches Leben wieder haben und gab auf. Ich wusste sicher, dass ein bevorstehender Umzug, ein kleineres Budget, das eigene Alter etc. etc. kein Grund für mich sein konnten, ein Kind abzutreiben.
Ich habe es dennoch getan aus Rücksicht auf meinen Mann, der sagte, er würde ein weiteres Kind und die Veränderungen, die damit nötig werden, nicht aushalten. Daher besser gesagt: Aus Rücksicht auf mich und meine Kinder, denen ich eine zerstrittene Familie nicht antun wollte.
Jetzt, hinterher, weiß ich, dass ich mein Baby aufgegeben habe, weil ich schlecht Konflikte aushalten kann, ein harmoniebedürftiger Mensch bin.
Jetzt, hinterher, weiß ich erst, wie viel ich überhaupt aushalten kann. Ich kann unmenschlich viel ertragen. Inzwischen seit einem halben Jahr.
Ich bedaure, dass ich mir diese Kraft vorher nicht zugetraut habe. Und dass ich von Familie, Freunden und Beratern keine Hilfe eingefordert habe. Es hätte sicher einen Weg gegeben.

Nachdem ich nicht nur mein Baby sondern auch mich selbst verloren hatte, finde ich mich inzwischen langsam wieder.
Ich kann meinen Fehler (nicht leicht) akzeptieren und ich kann um mein verlorenes Kind trauern.
Was mir am meisten zu schaffen macht ist, dass niemand ist da, der mit mir weint. Dass ich alles mit mir alleine austragen (welch bitteres Wortspiel!) muss, lässt mich mal verzweifeln, mal macht es mich hilflos wütend. Wieder liege ich nachts wach und höre, wie meinen Mann neben mir im Schlaf seelenruhig atmet.

Meiner Seele und meinem Herzen habe ich großen Schaden zugefügt. Und meinem Kind, das kein Leben haben und mir immer fehlen wird. Ich wäre jetzt im sechsten Monat schwanger…

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Name:
Laura (@LauraBeckhuis@hotmail.de)
Datum:Di 02 Nov 2010 21:27:46 CET
Betreff:ich brauche HILFE ! ich kann das nicht mehr
 

Hallo an alle
ich habe nichts gegen einen Schwangerschaftsabbruch
überhaupt nicht . ich habe es selber schonmal gemacht ...
mein problem ist einfach nur ich komme nicht damit klarich weiss nicht mehr was ich machen es war im juni und ich bin so fertig ... ich dneke jeden tqag an mein kleines krümelchen das ich eig haben wollte aber meine eltern dagegen waren und ich mich nicht getraut habe mich zu wehren was soll ich denn jetzt machen . ? ich kann wirklich nicht mehr.
mein größter wunsch ist schwanger zu werden aber ich bin doh erst 16 aber ich wuensche es mir so sehr ich leide so da drunter... wer kann mir helfen

ich weiss das es unvernünftig ist jz schwanger zu werden aber ich wuensche es mir so ..
und ich habe angst wenn ich zu profamila gehe das meine eltern das mitbekommen :o

das kanndoch nicht mehr so weiter gehen nachts weine ich und bin total zurückgezogen und ein paar meiner freunde haben sich deswegen schon von mir abgewandt ....

ich kann einfach nicht mehr

ich gehe in die schule komme nach hause mache hausaufgaben lerne und gehe schlafen ... das ist der abluaf in der woche .

am we schlaf ich was laenger lerne und mache dann nichts mehr ..
ich dneke hauptsächlich einfach nur nach

haette ich das wirklich alleine mit dem kind geschafft . ?
komm ich jz in die hölle ?
ich liebte es doch so sehr wieso konnte ich nicht kämpfen ?
junge oder maedchen ?
mehr ähnlichkeit mit mir oder mir papa ? .
blonde rote braune schwarze haare ?
welche augenfarbe (hoffe wie papa *.*)?.
welchen namen ?


ich bin ion meiner eigenen welt gefangen aus der ich nicht mehr rauskomme ...
was kann ich nur machen ?
lg ..

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Name:
Anne-Marie (annemarie@gmx.de)
Datum:Mo 11 Okt 2010 17:04:52 CEST
Betreff:Abtreibung mit 16
 

Hallo,

ich bin ganz zufällig auf diese Seite gekommen. Eigentlich nur weil ich sehen wollte wie verbreitet der Name "Rahel" ist. Ich würde mein Baby, wenn es ein Mädchen wird, gerne so nennen. Ich bin in der 9. Schwangerschaftswoche und es ist ein absolutes Wunschkind. Mein Partner und ich sind sehr glücklich dass es nach zwei langen Jahren endlich geklappt hat und hoffen dass alles gut werden wird.

Ich habe Angst. Eine wahnsinnige Angst dass es meinem Kind nicht gut gehen könnte, ich es doch noch verlieren werde, obwohl eigentlich alles in Ordnung ist. Ich mache mir Vorwürfe.

Dass ich mit 16 Jahren mein erstes Kind abgetrieben habe.

Nein, es war ganz bestimmt keine gute Idee in dem Alter schwanger zu werden und nein, ich bin auch nicht mehr mit dem Erzeuger zusammen. Ich habe brav danach mein Abitur gemacht, studiert und habe nun eine sehr erfüllende Stelle gefunden.

Wäre alles anders gewesen?

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich wollte das Kind damals unbedingt aber meine Eltern waren strikt dagegen. Ich hatte damals nicht die Kraft mich gegen meine Eltern zu stellen. Es gab für mich keine andere Option auch wenn ich weiss dass es Einrichtungen für diese Frauen gibt. Ich war zu feige. Ich habe es meinen Eltern nie vorgeworfen weil es letztlich meine Entscheidung war, gegen meine Eltern und für das Kind oder umgekehrt. Es macht mich stärker zu wissen dass ICH es war, ich habe mein Schicksal bestimmt, nicht jemand anderes. Aber dafür muss ich auch alleine damit fertig werden und das war nie einfach. Was wäre die Alternative? Ich könnte meinen Eltern nie wieder in die Augen sehen wenn ich ihnen die Schuld dafür gäbe.

Ich sollte nicht schreiben: ich denke jeden Tag daran, denn es stimmt nicht. Manchmal ja, dann weine ich um mein kleines Baby, manchmal vergehen Wochen ohne dran zu denken.

Ich hab danach gedacht dass es keinen Gott gibt, denn er hätte mir erspart durch diese Hölle zu gehen. Und jetzt bin ich schwanger mit einem kleinen Schatz, also vielleicht gibt es ihn doch? Ich werde mein erstes Kind nie vergessen aber ich werde mein Leben lang so unendlich dankbar sein diese zweite Chance zu haben.

Was ich sagen will, das Leben geht weiter. Mit oder ohne. Und auch wenn man sich manchmal ohnmächtig fühlt, so muss man sich vielleicht etwas wachrütteln, denn ja, das Leben geht weiter. Wälz die Verantwortung nicht auf andere ab, sondern wachse mit deinem Eingeständnis. Denn es steht für so viel mehr als man manchmal denkt. Es steht dafür dass man Dinge beeinflussen kann, positiv und negativ. Nutze dein Eingeständnis um zu wachsen und um dich freizumachen.

Ich habe ein paar Worte von Simone de Beauvoir gefunden die ich jeder Frau, jedem Mann in diesem Moment mitgeben möchte:

"Aber wenn ich nichts weiter tue, als dieses höchste Gut zu verteidigen, (...) die Freiheit ... dann wäre meine Leidenschaft nicht unnütz gewesen. Du hast mir nicht den Frieden gegeben; aber wollte ich Frieden? Du hast mir den Mut gegeben, für immer Angst und Gefahr auf mich zu nehmen, alle meine Verbrechen zu ertragen und auch die Gewissensbisse, die mich unaufhörlich zerreissen werden. Es gibt keinen anderen Weg."

Ich hoffe ihr versteht es.

Anne-Marie

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88


Name:
Gine (GineW@web.de)
Datum:Mo 20 Sep 2010 18:09:26 CEST
Betreff:... und es tut noch immer weh
 

Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit schon ein paar Zeilen geschrieben. Eigentlich ist es noch gar nicht so lange her. Es fühl sich zumindest nicht so an.
Ich habe am 16. den Geburtstag meines Baby´s "gefeiert". Nur mit der Tatsache, dass im zweiten Kinderzimmer kein Babybett steht sondern ein Computer. Nur mit der Tatsache, dass Tränen flossen - es gab kein strahlendes Lächeln. Nur mit der Tatsache, dass mein Baby nicht da war. Ich war allein.
Ich habe nun seit meinem "Fehler" dem Tag X entgegen gesehen, an dem mein Kind zur Welt kommen sollte. Um meiner Trauer nun einen Abschluss zu geben. Für mich einen Schlussstrich zu ziehen, mit mir ins Reine zu kommen.
Seit Monaten habe ich nun versucht, wieder nach Vorne zu sehen. Mein Leben zu leben - ohne SIE.
Ich dachte, die Nummer "Ich mache weiter wie bisher - aber vergesse dich nie" würde funktionieren. Tut es nicht. Ich dachte, die Nummer "Reden macht frei" funktioniert. Es tut nur mehr weh, sich selbst zu erinnern.
Mein letzter Plan war: Nicht denken!!!
Morgens aufstehen - etwas Hausarbeit - ab in die Arbeit - weiter mit Hausarbeit - Kochen - Fernsehen - am besten beim Fernsehen einschlafen.
Und immer wieder holt mich der Gedanke an mein Baby ein. Jetzt wäre sie schon hier. Bei mir. Ich könnte sie sehen, im Arm halten, sie küssen... Ich vermisse sie so sehr.
Es ist nur ein falsches Lied im Radio in der Arbeit - und mir steigen die Tränen in die Augen
Es ist nur ein falsches Bild in der Werbung - und ich könnte schreien
Es sind tausende Kleinigkeiten, die mich ständig an Sie denken lassen!

Sich mit diesem großen Fehler auseinander zu setzen tut so weh - Plan A scheint nicht zu funktionieren
Davon zu laufen bringt nichts - Plan B ist also gescheitert.

Hat jemand schon den Plan C entdeckt?
Gibt es den überhaupt?

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Name:
Carina (tabuwoche_jugendradio@gmx.de)
Datum:Di 31 Aug 2010 13:43:06 CEST
Betreff:Suche junge Frau aus dem Saarland für Radiointerview! Bitte lesen!!! Wollen Vorurteile abbauen!
 

Hallo an alle!!
Ich heiße Carina und arbeite für das Jugendradio UnserDing des Saarländischen Rundfunks.
Nächste Woche dreht sich bei uns alles um Tabus, wie z.B. Sex, Tod und eben auch Abtreibungen.
Wir wollen diese Tabus bewusst brechen und mit Vorurteilen aufräumen, unsere Hörer zu mehr Verständnis und Offenheit bewegen. Denn unserer Meinung nach wurden diese Themen schon viel zu lange von unserer Gesellschaft ignoriert!
Deshalb habe ich diesen Aufruf hier gestartet. Wir suchen eine junge Frau aus dem Saarland (oder jemanden, der bereit ist, zu uns zu kommen), die uns in einem anonymen Interview (gerne auch mit verfremdeter Stimme) erzählt, wie sie zu ihrer Entscheidung gekommen ist, wie sie heute damit lebt und so weiter...
Das Interview dient einzig und allein dazu, gerade unsere jungen Hörerinnen und Hörer zu informieren und sie dazu zu ermutigen, über dieses Thema offen zu sprechen. Wir wollen niemanden bloßstellen und stehen dem Thema völlig neutral gegenüber.
Ich freue mich sehr, wenn Ihr uns helfen wollt, jungen Leuten klar zu machen, dass es ok ist, über Schwangerschaft und Abtreibung zu reden.
Bitte meldet Euch bei mir! Schreibt mir einfach hier zurück oder schickt mir eine mail an:

tabuwoche_jugendradio(at)gmx.de

Ich freue mich auf eure Antworten!!

Viele liebe Grüße,

Carina

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