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Liebe Betroffene,wenn Sie diese Site besuchen, befinden Sie sich in einer seelischen Krise nach Abtreibung. Zweifellos ist Abtreibung eine der traumatischsten Erfahrungen, die ein Mensch haben kann. Wie gut können wir Sie verstehen. Alle Frauen der RAHEL-Bewegung haben eine Krise nach der Abtreibung durchlitten. Wird die Abtreibung verschwiegen, steht Einsamkeit im Mittelpunkt Ihres Empfindens: Alleingelassen - von allen Menschen verlassen - niemand stellte sich zu Ihnen und Ihrem Kind - und nun: niemand kann Ihren Schmerz verstehen und Ihre Not. Hilfe suchen und annehmenSie brauchen eine verständnisvolle Stütze. Leben Sie alleine, suchen Sie sich in einem weiteren Kreis Hilfe. Mit einer Stütze können Sie sich aufmachen, um ihr Trauma anzugehen und Sie werden Ihren Weg finden.
Es ist schwierig hier auf einem Bildschirm weitere Hilfen zu geben. Jede Frau braucht ganz individuell Zeit um das Geschehen zu verarbeiten. Betrachten Sie bitte untenstehende Anregungen nur als Vorschläge. Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind tot ist. Geben Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter einen Namen und beerdigen Sie das Kind. Stellen Sie sich in Ihren Gedanken einfach vor, wie Sie es begraben möchten. Tun Sie es in Ihrer Vorstellung und lassen Sie es damit los. Schreiben Sie Ihrem Kind einen Brief oder Gedicht, in dem Sie zum Ausdruck bringen, was Sie für das Kind empfinden und was Sie denken. Geben Sie Ihrer Trauer Ausdruck, indem Sie z.B. eine Kerze anzünden, mit Menschen darüber sprechen, mit Menschen darüber weinen. Schreiben Sie über einen längeren Zeitraum für sich auf, was Sie denken, fühlen und empfinden, wenn Sie an Ihr Kind denken. Sie werden feststellen, dass Veränderungen in Ihnen stattfinden und die Trauer nachläßt. Schauen Sie sich unsere Erfahrungsberichte an. Sie werden sich sicherlich in dem einen oder anderem Bericht erkennen. |
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