Rahel e.V.
Erfahrungen nach Abtreibung

Liebe Betroffene,

wenn Sie diese Site besuchen, befinden Sie sich in einer seelischen Krise nach Abtreibung. Zweifellos ist Abtreibung eine der traumatischsten Erfahrungen, die ein Mensch haben kann.

Wie gut können wir Sie verstehen. Alle Frauen der RAHEL-Bewegung haben eine Krise nach der Abtreibung durchlitten.
Gefühle wie Trauer, Kummer, Angst, Schuld und Zorn treten üblicherweise auf, nicht nur bei der Frau, die sich der Abtreibung unterzieht, sondern auch beim Vater des Kindes, bei Verwandten und Freunden. Bei Christen kann das Leiden nach der Abtreibung durch ein Gefühl der Entfremdung von Gott und der Gemeinde verstärkt werden.

Wird die Abtreibung verschwiegen, steht Einsamkeit im Mittelpunkt Ihres Empfindens: Alleingelassen - von allen Menschen verlassen - niemand stellte sich zu Ihnen und Ihrem Kind - und nun: niemand kann Ihren Schmerz verstehen und Ihre Not.
Der verborgene Schmerz, zeigt sich dann aber eventuell in Beziehungsproblemen, in Depressionen oder in anderen gefühlsmäßigen oder seelischen Schwierigkeiten.
Aber - es geht Ihnen ja nicht alleine so! - Allen - fast allen - ergeht es so, nur spricht niemand darüber!

 

Hilfe suchen und annehmen

Sie brauchen eine verständnisvolle Stütze.
Suchen Sie sich Hilfe, fordern Sie Beistand vom Partner, Mutter, Vater, Schwester, Bruder, Freundeskreis. Rütteln Sie an diesen Menschen. Erklären Sie, dass neue Probleme durch die Abtreibung entstanden sind - und Sie werden sehen, dass jemand Ihnen beisteht.

Leben Sie alleine, suchen Sie sich in einem weiteren Kreis Hilfe.
Wir möchten Ihnen Hilfe und Beistand anbieten. Ein Gespräch von Frau zu Frau, ohne Anspruch auf psychologische Beratung, wirkt sehr tröstend. Am Ende der Seite finden Sie Telefonnummern von unseren Stützpunkten. Oder nehmen Sie per eMail Rahel@Rahel-ev.de mit uns Kontakt auf.

Mit einer Stütze können Sie sich aufmachen, um ihr Trauma anzugehen und Sie werden Ihren Weg finden.

 

Es ist schwierig hier auf einem Bildschirm weitere Hilfen zu geben. Jede Frau braucht ganz individuell Zeit um das Geschehen zu verarbeiten. Betrachten Sie bitte untenstehende Anregungen nur als Vorschläge.

Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind tot ist.

Geben Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter einen Namen und beerdigen Sie das Kind. Stellen Sie sich in Ihren Gedanken einfach vor, wie Sie es begraben möchten. Tun Sie es in Ihrer Vorstellung und lassen Sie es damit los.

Schreiben Sie Ihrem Kind einen Brief oder Gedicht, in dem Sie zum Ausdruck bringen, was Sie für das Kind empfinden und was Sie denken.

Geben Sie Ihrer Trauer Ausdruck, indem Sie z.B. eine Kerze anzünden, mit Menschen darüber sprechen, mit Menschen darüber weinen.

Schreiben Sie über einen längeren Zeitraum für sich auf, was Sie denken, fühlen und empfinden, wenn Sie an Ihr Kind denken. Sie werden feststellen, dass Veränderungen in Ihnen stattfinden und die Trauer nachläßt.

Schauen Sie sich unsere Erfahrungsberichte an. Sie werden sich sicherlich in dem einen oder anderem Bericht erkennen. 


Kontaktadressen: Rahel e.V.

E-Mail: rahel@rahel-ev.de oder info@rahel-ev.de

1. Vorsitzende: Ursula Linsin-Heldrich, 76287 Rheinstetten, Tel. 07242 - 95 37- 80, Fax: - 81

12619 Berlin, Tel. 0 30 / 91 48 40 60
26817 Rhauderfehn, Tel. 0 49 55 - 97 30 13
28215 Bremen, Tel. 0421 - 37 04 18
34132 Kassel, Tel. 0561 - 405949
75056 Sulzfeld, Tel. 0 72 69 - 3 24 01 08
76287 Rheinstetten, Tel. 07242 - 95 37- 80, Fax: - 81



Spendenkonto-Nr.: 10 12 19 14, Volksbank Karlsruhe, BLZ 661 900 00

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