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Mein Herz

Mein Herz schrie laut in großer Pein –
so wurde es verbunden.
Was nicht sein darf – sollte nicht sein, – wie Du mein Kind –.
Darum bedeckte ich die Wunden.
Mein Denken, Fühlen und alles Wissen wurden verbannt
– wie Du mein Kind –.
Die Wahrheit leider nicht erkannt - wie Du mein Kind –.
So starb mein Herz – ward tot und leer – mit meinem Kind –.
Freude und Lachen kannte ich nicht mehr – gleich meinem Kind –.
Hart, lieblos und selten froh, erfuhren mich die anderen;
Ruhelos – ohne Frieden – unzufrieden – mußte ich weiterwandern!
Dann sind die barmherzigen Binden um mein Herz zu Eisenbändern geworden.
Sie verdrängen heute nicht nur den Schmerz. – Nein! Die Liebe wollen sie morden!
Ich bin gebunden – hart, eng, zusammengepreßt –
Die Angst wird täglich neu geboren.
Die Liebe mich immer mehr verläßt,
Den Sinn für mein Leben hab' ich verloren!
Und mit der Liebe stirbt auch das Leben!
Wird es denn nirgendwo Hilfe geben?
Der Schrei nach Liebe und Leben
Wird durch kaltes Eisen zerstört!
Sollte es wirklich niemanden geben.
Der diese stummen Schreie hört?
DOCH –
Einer ist da!
Er war auch immer dabei!
Er setzt dich frei!
Er macht dich neu!
Es gibt einen Weg,
Bei dem selbst Eisenbänder springen,
Wo Wahrheit und Liebe sind der Steg,
Und Leben wird wieder gelingen